AngeMerkt: Die Machtdemonstrationen des Cro

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Schweren Herzens stimme ich mit den Hatern überein, dass man Cros jüngsten Schlager "Traum" nicht unter allen gegebenen Umständen gut finden muss. Cro deshalb für alle Zeiten aus den Reihen des HipHops zu verbannen ist hingegen als Überreaktion als Folge fehlenden Weitblicks zu werten, der bedauerlicherweise allzu häufig mit kommerziellem Erfolg koinzidiert. So sei der eng behorizontete HipHop-Kopf an dieser Stelle auf verschiedene Demonstrationen unfassbarer Fertigkeiten am Mikrophon verwiesen, die sich ebenso wie umschmeichelnde Melodien als roter Faden durch das Werk des Cro ziehen und Ihren Lieblingsblogger zu der gewagten These verleiten, dass Cro in einem hypotethischen Reimkreis 90% aller berucksackten Rapper mit Leichtigkeit vernichtend schlagen könnte. Neben älteren Werken wie dem "Intro" von "Raop" oder "1 Million" seien als Beleg meines Postulats auch der jüngere Titel "I can feel it" und vor allem das exklusiv im letzten JUICE Magazin vertriebene Werk "Cheers" erwähnt. Gerade die Tatsache, dass er es kann, aber nicht in jedem Titel damit hausieren gehen muss, macht den jungen Herren irgendwie unfassbar sympathisch, zumal auch die umschmeichelnden Melodien mit Ausnahme von "Traum" in der Regel wunderbar funktionieren und "Melodie" weit rappiger ist als noch der Einstand "Raop". Akzeptieren Sie das!



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