Poesiealbum: Mach One

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Mit dem großartigen Mach One verewigte sich ein weiteres Aushängeschild unserer HipHop-Kultur in meinem Poesiealbum. Es ist mir eine Freude!

Seit wann sind Sie am Mikrophon aktiv?
Seit dem lustigen Jahr 1997.

Wann hat Ihnen der erste Hörer, der nicht aus Ihrem Freundeskreis stammt, Talent attestiert?
Grob geschätzt zwei Jahre später...

Welche Punchline eines Kollegen hätten Sie gerne selbst geschrieben?
„Nenn mich Kennedy, ich spritz dich auf dem Rücksitz voll.“ (Maxim/KIZ)

Mit welchem Ihrer Tracks/Gastbeiträgen sind Sie aus heutiger Sicht am wenigsten zufrieden?
Alles vor 2000.

Horrorszenario: Sie sterben einen plötzlichen unerwarteten Tod! Als welcher Rapper werden Sie wiedergeboren?
Als „MachOne Reloaded“, Kind einer unfassbar reichen, englischen Punker Familie. Schon mit 3 Jahren und 6einhalb Monaten entdecke ich meine Liebe zu den digitalen und den analogen Geräten im Kellerstudio meines Vaters. Bereits mit 5 Jahren habe ich „T-Switch“ und zwei weitere Musikstile entwickelt. Meine erste Platte schafft es knapp in die Top 50 der Albumcharts, was mich so sehr deprimiert, dass ich mein Elternhaus abreißen lasse um es vor dem Wiederaufbau architektonisch perfekt meiner nächsten Produktion anzupassen. Das daraufhin erscheinende Album „Liquid Times“ führt natürlich die internationalen Charts über 3 Jahre, 6 Monate und einen Tag an. Kritiker werden schreiben: „In einer Zeit, da man dachte alles wäre bereits erdacht und Musik zum ewigen Revival verdammt, hat dieser Ausnahmekünstler es mit einer unfassbar einfachen und einleuchtenden Idee geschafft, eine neue Ära einzuleiten.“ Mit 9 Jahren verfalle ich aus Angst vor Pickeln in der Pubertät einer tiefen Sinneskrise und erhänge mich in meinem Studio während ein altes Album namens „Xavas“ auf Repeat im CD-Player läuft.

Was war die unangenehmste Frage, die Ihnen jemals in einem Interview gestellt wurde?
Ich will nicht drüber reden.
Was war die Antwort?
„Ich will nicht drüber reden.“

Würden Sie zu Promo-Zwecken andere Rapper öffentlich disrespektieren? Wenn ja, welche?
Nein, würde ich nicht. Ich disse nie. Jeder soll machen was er will. Ich kritisiere höchstens.

Mit welcher Ihrer Kolleginnen / welchem Ihrer Kollegen würden Sie gerne zusammen arbeiten?
Mit allen die Bock drauf haben.

Wenn Sie auf Ihrer kommenden Platte nur mit einem Produzenten zusammenarbeiten dürften: welcher wäre das?
Kev Beats, Berkan, Woody und Tua

Was ist die peinlichste Platte, die Sie sich jemals gekauft haben?
Peinliche Platten wurden mir immer geschenkt.

Kaufen Sie Deutschrap-Platten? Falls nein: Warum erwarten Sie, dass ausgerechnet Ihr Album verkauft wird?
Ich bezahle für alles, das ich fühlen kann und das mich inspiriert.

Wie viele Tonträger besitzen Sie insgesamt?
Ich weiß es nicht. Ich lebe im Chaos.

Tourleben oder Studio?
Studio einfach mit auf Tour nehmen.

Wofür würden Sie HipHop an den Nagel hängen?
Für einen vernünftigen Grund mich umzubringen.

Wo sehen Sie dieses HipHop-Spiel in fünf Jahren?
HipHop ist ein ganz normaler Teil der Popmusik. HipHop-Einflüsse werden nie verschwinden. Alle Styles werden immer Hörer finden. Die alten Styles werden funktionieren wie sie waren, die neuen wie sie sein werden. Allgemein wird sich alles weiter mischen. Es wird so sein wie es immer war.

1 Kommentar:

  1. Für die Jahres-Top 30 reicht es trotz "Großartigkeit nicht ;)

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