Poesiealbum: Herrbeat & Feb

"Eat my words" bei amazon
Nachdem Herrbeat und Feb vor ein paar Wochen ihren hörenswerten Tonträger "Eat my words" veröffentlichten, war es nur eine Frage der Zeit, bis sich die beiden Münchner in meinem Poesielalbum verewigten. Lesen Sie selbst!



Seit wann sind Sie am Mikrophon aktiv?
Seit ca. acht Jahren.

Wann hat Ihnen der erste Hörer, der nicht aus Ihrem Freundeskreis stammt, Talent attestiert
Wir haben uns anfangs eher zurückgehalten mit unseren VÖs. Als die ersten Sachen dann über unseren Freundeskreis verbreitet wurden, gab es schnell gutes Feedback von außerhalb.

Welche Punchline eines Kollegen hätten Sie gerne selbst geschrieben?
"HipHop ist wie Pizza, auch schlecht noch recht beliebt". (Dendemann)

Mit welchem Ihrer Tracks/Gastbeiträgen sind Sie aus heutiger Sicht am wenigsten zufrieden?
Wir waren mal zusammen mit vier weiteren MCs und zwei DJs in einer Crew namens Won On Won. Damals haben wir Parts zusammengewürfelt, die thematisch nicht passten. Das fiel zum Glück keinem auf. Außer uns.

Horrorszenario: Sie sterben einen plötzlichen unerwarteten Tod! Als welcher Rapper werden Sie wiedergeboren?
Feb als Herrbeat und Herrbeat als Feb.

Was war die unangenehmste Frage, die Ihnen jemals in einem Interview gestellt wurde? Was war die Antwort?
Mit wem würdet ihr euch vergleichen? Mit Herrbeat und Feb.

Würden Sie zu Promo-Zwecken andere Rapper öffentlich disrespektieren? Wenn ja, welche?
Nein. Diese unterbemittelten Kreaturen wie Money Boy, Mördan und Co. verzerren unser Bild von Promo.

Mit welcher Ihrer Kolleginnen / welchem Ihrer Kollegen würden Sie gerne zusammen arbeiten?
Bang On aus England zum Beispiel, die Vamummtn, oder Hans Söllner.

Wenn Sie auf Ihrer kommenden Platte nur mit einem Produzenten zusammenarbeiten dürften: welcher wäre das?
RJD2, vorausgesetzt wir haben Zeit.

Was ist die peinlichste Platte, die Sie sich jemals gekauft haben?
East 17

Kaufen Sie Deutschrap-Platten? Falls nein: Warum erwarten Sie, dass ausgerechnet Ihr Album verkauft wird?
Ja, was gut ist, wird gekauft. Seit dem es unser Album bei iTunes gibt, kaufen wir auch dort öfter mal ein.

Wie viele Tonträger besitzen Sie insgesamt?
Viele und es werden immer mehr.

Tourleben oder Studio?
Tourleben, rauskommen und Eindrücke sammeln.

Wofür würden Sie HipHop an den Nagel hängen?
Vorher verrostet der Nagel.

Wo sehen Sie dieses HipHop-Spiel in fünf Jahren?
Fünf Jahre weiter als jetzt. Hoffentlich weit weg von Eurodance!

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