Mein Album: Gory Gore - Faces of Gore

"Faces of Gore" bei MZEE
Anlässlich seines Albums "Faces of Gore", aus dem Sie nachfolgend zur Begleitung Ihrer Lektüre einige ausgewählte Tonschnipsel rezipieren dürfen, teilt Ihnen 58 Muziks Gory Gore alle wesentlichen Informationen zur Veröffentlichung mit. Das Album erschien bereits am 27.10.2012 und kann folglich umgehend bestellt werden!



Welche Gäste haben Sie geladen?
Als Featuregäste sind sowohl Reiner Hass, Tobzen, Jenkinz, Sadan und Basci von meiner Crew der AMK zu hören, als auch R.U.F.F.K.I.D.D., Absztrakkt, Illstar und Cilent Cipher.

Wer hat produziert?
Die Hälfte des Werkes geht in etwa auf meine Kappe, ansonsten hat Reiner Hass wieder einmal ein paar Brecher beigesteuert. Dazu gesellen sich Beats von Tobzen, DJ Eule, Moon3r und Chlamydienmann.

Wenn Sie Ihrem aktuellen Tonträger ohne Rücksicht auf die Verfügbarkeit finanzieller Resourcen einen weiteren Gast / Produzenten hinzufügen dürften, welcher wäre das? Warum?
Da würden mir nur ein paar Amis in den Sinn kommen, bin aber nicht sicher, ob das gut harmoniert hätte auf den Tracks. Da hätte man neue Tracks machen müssen. Daher denke ich, dass das Album, so wie es ist, komplett ist und kein weiterer dadrauf sein müsste.

Wenn Sie mir nur drei Titel aus Ihrem aktuellen Album vorspielen dürften, welche wären das? Bitte begründen Sie Ihre Angaben!
Ich find es schwer einzelne Titel heraus zu nehmen, da vieles aufeinander aufbaut. Ich denke neben den Tracks aus den Videoauskopplungen würde ich noch die „Üblichen Thesen“ und „Gibberish“ empfehlen.

Was würden Sie in einer Plattenkritik zum Album gerne lesen? Was auf keinen Fall?
Irgendetwas, das zeigen würde, dass sich der Schreiber tatsächlich damit auseinandergesetzt hat, ein entsprechendes Verständnis besitzt und mit geistiger Offenheit an seine Kritik gegangen ist. Was man sich meiner Meinung nach sparen kann ist die gesamte technikbezogene Diskussion. Diese Lächerlichkeit findet nur im Technikfetischismus-unterworfenen Deutschland statt. Schneller ist besser?

Wie lange haben Sie an Ihrer aktuellen Veröffentlichung effektiv gearbeitet?
Die ersten 10 Tracks sind in einem recht kurzen Zeitabstand von etwa 2 Monaten entstanden. Zeitgleich arbeitete ich auch an anderen Projekten wie z.B. den „AffenMassenVernichtungsWaffen“ von der AMK. Dies und persönliche Umstände zogen dsas Ganze etwas in die Länge. Anfang des Jahres begann ich dann erst weiter an meinen Solostücken zu arbeiten. Dadurch kam es dann auf etwa 2 ½ Jahre.

Was hat es mit dem Titel des Albums auf sich?
Ich sehe die „Faces of Gore“ als eine Art Spiegel der Welt. Es geht um die Narrenhaftigkeit, mit der jeder Mensch sein Leben führt, wie er sich und die Welt sieht und wie er mit sich und der Welt umgeht. Ich spreche mit dem Gesicht der Welt, über die Welt und gleichzeitig ist die Welt mein eigener Bestandteil.
Grundsätzlich ist diese Totalität und die zum Teil schon extremistische Seite, die ich da auslebe für mich eine Übertragung der Dinge, der Personen und Situationen, die wir alle erleben und leben. Es ist keine rein persönliche Angelegenheit, obwohl der letztendliche Schluss, den ich im Album daraus ziehe, dort enden muss - in der persönlichen, vielleicht sogar einsamen Erkenntnis, dass, egal wie verallgemeinert oder allgemeingültig ich es auch versucht haben mag auszudrücken, nur du für dich am Ende stehen wirst, kannst und solltest. Mit der vollkommenen und individuellen Verantwortung für dich selbst.
Nach all den vielen Worten, nach all dem Herumgeschlage mit vermeindlichen Problemen, Aufregern, lyrischen Ergüssen und angeblichen Tiefsinnigkeiten - einem schlachtfeldartigen Wortbombardement, bleibt nur die Erkenntnis, dass all das nur Worte bleiben. Der Schritt, dass diese nur die vielen kleinen, angehäuften Meinungen, Lehren und Ratschläge der Menschen darstellen, die wir in uns weiter leben lassen, ist für mich der entscheidende. Einmal über dem Verstand gestanden eröffnet sich eine neue Welt des Verstehens der Dinge. Dieser Abschluss beginnt mit „Teil vom Schweigen“ als Besinnung zu sich selbst und endet mit „Vorbei“, der in lyrischer Weise von der endgültigen Beseitigung des Ichs und der Befreiung jeglicher Grenzenhaftigkeit spricht.
Im Song "Gibberish" habe ich schon einen ähnlichen Gedanken angeschnitten. Das Intro des Tracks beginnt mit einer sehr verallgemeinerten, doch objektiven Beschreibung des Universums und uns. Setzt man das in Relation mit den ganzen Behauptungen und Wichtigtuereien, die ich in dem Text dazu dann auftische, was bleibt da übrig? Nur Gebrabbel (Gibberish), sogar noch viel viel weniger, eigentlich nicht einmal ein Geräusch.

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1 Kommentar:

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