Fiva & Das Phantom Orchester - Die Stadt gehört wieder mir (Review)

"Die Stadt gehört wieder mir" bei amazon
Im Rahmen ihres bereits vierten Tonträgers im Albumformat "Die Stadt gehört wieder mir" kredenzt Ihnen Deutschraps führende Zeremonienmeisterin Fiva gemeinsam mit dem Phantom Orchester in knapp 37 Minuten Gesamtspielzeit zehn neue Anspielstationen für Ihre Musikabspielvorkehrungen. Dabei entfernt sich die sympathische Münchnerin bei der Produktion freundlich unterstützt von Rüdiger Linhof und Paul Reno von der digitalen bzw. analogen Konserve und setzt auf eine kunstvoll arrangierte Instrumentierung, die im klassisch orchestralen Kontext anzusiedeln wäre. Nicht minder virtuos gestaltet sich Fivas mit bemerkenswerter Präzision und äußerst angenehmer Stimme vorgetragene Lyrik, die hauptsächlich Themen wie Liebe, Trennung und eine milde Form des Eskapismus bearbeitet und in ihrem besten Momenten vor dem geistigen Auge des Rezipierenden zum Leben erwacht. Entsprechend kurzweilig fällt der Genuss des Albums "Die Stadt gehört wieder mir" aus, das neben dem Titeltitel in Form von "Farben", "Dein Lächeln", "Zeitloopen", "Raus hier" und "Der richtige Moment" noch den ein oder anderen qualitativen Leuchtturm aufzuweisen hat. Große Kunst von einer großartigen Künstlerin und daher uneingeschränkt empfehlenswert!

Kommentare:

  1. wieso wird die nie gedisst? aber das cover doch zumindest, oder? gruß, LW

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. bissle mehr respekt bitte. wenn dann "wieso wird SIE nie gedisst?" .. bzw. .. hab das album seit dem 23ten. juhu :) war ne vorbestellung .. und wenn mich etwas daran stört, dann die leider kurze spielzeit und die kleine anzahl der aufkleber die dabei waren. ein paar mehr würden meine stadt ganz gut tun ^^ also, glotz nicht schüttel dich und hol dir das album!

      Löschen
  2. Weil dissen Kinderkram ist.
    Sowas hat Fiva nicht nötig, die steht drüber.

    AntwortenLöschen
  3. Aber Publikation ist dennoch der 24.02, oder? Auch wenn sie, Herr Merkt, jetzt schon eine kleine Review dazu geschrieben haben. Darf man fragen, woher sie das Album haben?

    AntwortenLöschen
  4. Publikation ist natürlich der 24.02.2012.
    Mit den Lesenden kommen eben auch die Labels, die Medienmenschen Alben vor der Veröffentlichung zukommen lassen. Ich habe mir das Werk trotzdem noch einmal auf Vinyl bestellt.

    AntwortenLöschen
  5. in einer perfekten Welt wäre Fiva wohl ein Star, schreibt sie doch mit die besten Text hierzulande - wohlgemerkt, nicht nur auf Rap bezogen.

    AntwortenLöschen

Bitte kommentieren Sie die Beiträge mit dem Maße an Respekt gegenüber den Künstlern, das auch Ihnen entgegengebracht werden soll.
Kritik ist durchaus erwünscht, aber nur in einem angemessenen Ton und von konstruktiver Natur.
Sollten Sie sich nicht daran halten, wird die freie Kommentarfunktion demnächst eingestellt und Kommentare sind nur noch nach Registrierung möglich!