Poesiealbum: philo

Rechtzeitig zur Veröffentlichung seines Albums "Traum vom Fliegen" am 25.11.2011 trug sich Zeremonienmeister philo in mein Poesiealbum ein. Ich bin entzückt!

Seit wann sind Sie am Mikrophon aktiv?
Seit 6 Jahren ungefähr. Vom Headset zum Studio hat es jedoch einige Jahre gedauert. ;)

Wann hat Ihnen der erste Hörer, der nicht aus Ihrem Freundeskreis stammt, Talent attestiert?
Ich bin in einem Dorf in der Nähe von Bamberg aufgewachsen und habe vor 5 Jahren Produzenten gesucht, um mein erstes Album aufzunehmen. Ich habe übers Internet ein paar Songs an DJ Smoove aus Bamberg geschickt und er meinte, ich habe Talent. Ein paar Wochen später saß ich dann mit ihm, Daniel Ruß und Steve Rößiger im Studio und nahm mein erstes Free-Download Album auf.
Das Schöne ist, heute arbeiten wir immer noch zusammen und auch andere Rapper, wie Kool Savas, haben Geschmack an seinen Produktionen gefunden.

Welche Punchline eines Kollegen hätten Sie gerne selbst geschrieben?
Keine. ;)

Mit welchem Ihrer Tracks/Gastbeiträgen sind Sie aus heutiger Sicht am wenigsten zufrieden?
Vor 3-4 Jahren hatte ich einen Gastpart auf dem American Gangster Remix-Mixtape des Berliner Produzenten Soulmind. Auf welchem Film ich da war, weiß ich bis heute nicht.

Horrorszenario: Sie sterben einen plötzlichen unerwarteten Tod! Als welcher Rapper werden Sie wiedergeboren?
Ich bin bereits als philo wiedergeboren und hoffe, dass ich nicht schon wieder die Identität ändern muss. Falls doch, gebe ich euch sofort Bescheid.

Was war die unangenehmste Frage, die Ihnen jemals in einem Interview gestellt wurde? Was war die Antwort?
Es gibt keine unangenehmen Fragen. Falls sie es wären und ich sie nicht beantworten will, dann tue ich das nicht. Keine Frage ist unangenehm. Nur die Antwort.

Würden Sie zu Promo-Zwecken andere Rapper öffentlich disrespektieren? Wenn ja, welche?
Nope. Kommt für mich nicht in Frage. Dafür ist mir meine Musik zu schade und zu persönlich, um mich dann an irgendeinem Rapper noch hochzuziehen. 

Was ist die peinlichste Platte, die Sie sich jemals gekauft haben?
In meiner Kindheit habe ich so einige peinliche Platten gekauft. Ganz vorne mit dabei Eiffel 65 mit „I'm Blue“.

Kaufen Sie Deutschrap-Platten? Falls nein: Warum erwarten Sie, dass ausgerechnet Ihr Album verkauft wird?
Ich kaufe die Musik, die ich höre, da ich ja auch hoffe, dass die Leute meine CD kaufen. Wer Gutes will, muss Gutes tun. Jedoch bin ich keiner, der in den Laden geht und dort CDs kauft, sondern ich kaufe alles bequem per iTunes.

Was motiviert Sie angesichts der momentanen Marktsituation, Ihre Rapkarriere fortzusetzen?
Die Liebe zur Musik. Ich lerne immer wieder neue Dinge dazu und merke, dass ich noch lange nicht da bin, wo ich hin will. Ganz einfach wenn man etwas liebt, will man nicht damit aufhören.

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