Tufu - Hässlon (Review)

Nachdem man im Hause Sichtexot bis dato ausschließlich mit hochwertigen, kostenfreien Kopiervorlagen auf sich aufmerksam machte, erscheint dieser Tage in Form von Tufus "Hässlon" eine erste, vierzehn Anspielstationen (inklusive vier Mal sprachlose Kunst) umfassende, kommerzielle Veröffentlichung. Darauf setzt Tufu in knapp über 30 Minuten Laufzeit auf seine bereits von Veröffentlichungen wie "Die Symbolik des Mastschweins" und "Seelenquantisierung" (mit Anthony Drawn) bekannten Stärken am Beatbau und Mikrophon und widmet sich auf leicht angejazztem Klangteppich in traditioneller Art und Weise der verbalen Demütigung des niedrig begabten Zeremonienmeisters. Gleichwenn diese inhaltliche Eindimensionalität mit zunehmender Hördauer zu Abzügen in der B-Note führt, sind die einzelnen Anspielstationen in meinem Gehör über einige Zweifel erhaben. Mit "Ave Maria", "Alles hat seine Grenzen" und "Cabernet Sauvignon" (mit Johnny Moto) enthält "Hässlon" gar drei besonders prächtige Vertreter des mit Verbalinjurien versehenen HipHops geschichtsbewusster Machart. Ein besonderes Lob verdient abschließend der der Vinyl beigefügte Download-Code, der Sie das Album problemlos digital auf Ihre Festplatten kopieren lässt. Weitermachen!

Kommentare:

  1. problemlos klappt dat mit dem download aber leider noch nich ;D

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  2. Mal was anderes:

    Ihre Angst vor Aggregatoren in allen Ehren, aber seid Sie nur noch die Überschriften per RSS vertreiben, lese/höre/schaue ich nur die Beiträge von Künstlern an, die mir schon etwas sagen... früher habe ich bei jedem noch so unbekannten Video/Song direkt im Google Reader mal auf Play gedrückt, aber jetzt ist es mir zu doof und zeitaufwendig, ständig zwischen den Tabs hin und her zu springen. Sehr schade... für mich, und für die vielleicht ja ganz guten aber bei mir nun ungehörten Künstler :-/

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  3. bezüglich des download´s..
    wird heute oder morgen gefixxt...

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  4. Das geht doch wunderbar?! Album ist super!

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  5. Das Album ist wirklihc gut geworden, sowas lässt mich weiterhin daran glauben das es noch guten deutschen rap gibt!

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  6. "Gleichwenn diese inhaltliche Eindimensionalität mit zunehmender Hördauer zu Abzügen in der B-Note führt"

    kann ich nicht nachvollziehen. es ist 2011 und es hören sowieso extrem viele (vielleicht sogar die Mehrheit?) keine Alben mehr am Stück sondern bringen jeweils ihre favorites auf dem handy oder mp3 player unter. ich persönlich würde mir sogar mehr "eindimensionale" Alben wünschen - in dem Sinne, daß Schuster lieber ihren Leisten bleiben und bspw. Leute, denen battlerap mehr liegt, auch nur/hauptsächlich das machen, anstatt krampfhaft "vielseitig" sein zu wollen.

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