"Herr Merkt Radio": Hörercharts (29.01.2011)

Verehrte Leserinnen und Leser,
in einem letzten Versuch, wöchentliche Deutschrap-Hörercharts zu etablieren, haben Sie sich diese Woche in einem äußerst engen Wettbewerb für Prinz Pis "Du bist" als Ihren Favoriten entschieden. Auf den weiteren Rängen folgen Olson Rough, Marteria, Tua & Vasee sowie MontanaMax & Shiml. Mit Spannung erwarte ich Ihr Votum für die kommende Ausgabe der "Herr Merkt Radio" Hörercharts!

Zur Abstimmung für die kommende Woche gelangen Sie hier!

Top 25 vom 29.01.2011
1. Prinz Pi - Du bist, Album: Rebell ohne Grund, Woche: 1
2. Olson Rough - Wo wenn nicht hier, Album: Kennenlernrunde Vol. 10, Woche: 1
3. Marteria - Alles verboten (feat. Casper), Album: Zum Glück in die Zukunft, Woche: 1
4. Tua & Vasee - Die Stadt, Album: Evigila, Woche: 1
5. MontanaMax & Shiml - 82 Millionen, Album: Generation Null, Woche: 1
6. Donato - Freundschaft (feat. Phase), Album: Von damals bis heute, Woche: 1
7. Exzem & Dna - Geil, Album: Geil EP, Woche: 1
8. Harris - Nur ein Augenblick, Album: Der Mann im Haus, Woche: 1
9. Miami Weisz & Edgar Wasser - Bester Rapper der Welt, Album: Es rappelt in der Kiste EP, Woche: 1
10. Haftbefehl - Gestern Gallus, heute Charts, Album: Azzlack Stereotyp, Woche: 1
11. Olli Banjo - Zu spät, Album: Juice Exclusive EP, Woche: 1
12. Sudden - Monster, Album: Romantisches Arschloch, Woche: 1
13. eou - Geheimtipp, Album: WIRSIND10, Woche: 1
14. Team Avantgarde - Unsere Lieder, Album: Spoken View Rundschau Vol. 1, Woche: 1
15. Kollegah - 44er Bizeps, Album: Hoodtape Vol. 1 (X-Mas Edition), Woche: 1
16. Emkay - Ich bin wieder da (feat. DJ Upset), Album: Geistig verwirrt EP, Woche: 1
17. Prezident - Mise en abyme, Album: Neueste Erkenntnisse vom absteigenden Ast, Woche: 1
18. Fard - Hilf dir selber, Album: Alter Ego, Woche: 1
19. Pierre Sonality & Die Funkverteidiger - Soylent Green, Album: Pierre Sonality & Die Funkverteidiger, Woche: 1
20. Nomis & MPT - Mach mal Platz, Album: Kennenlernrunde Vol. 10, Woche: 1
21. Tufu & Anthony Drawn - Thorax, Album: Seelenquantisierung, Woche: 1
22. Chefket - Sinnlegionär, Album: Kennenlernrunde Vol. 10, Woche: 1
23. Megaloh - 2010, Album: Monster EP, Woche: 1
24. sido - Nein! (feat. Doreen), Album: MTV Unplugged, Woche: 1
25. Chakuza - Wixxa (feat. Jack Unterwega), Album: Suchen und zerstören 2, Woche: 1

Neuvorstellungen
RAF Camora - Testament nach dem Puff, Album: Inédit 2003-2010, Woche: 0
Silla - Vogel flieg (feat. Kitty Kat), Album: Silla Instinkt, Woche: 0
Massiv - Ghettolied 2011, Album: Blut gegen Blut 2, Woche: 0
Schlakks - Menschen, Album: Menschlich, Woche: 0
Claudio & Kern - Wundervoll (feat. Ornella de Santis), Album: Die nackte Wahrheit, Woche: 0
Thomas Pyrin - Fliegengott, Album: Psychonautik, Woche: 0
Koljah - Monotonie, Album: Publikumsbeschimpfung, Woche: 0
philo - Augenblick (feat. Emory), Album: Augenblick, Woche: 0


Rap Pack - Flügel (Video)

Als Ausblick auf Rap Packs drittes Album "Scheinwerfer" darf sich der HipHop-Kopf ab sofort eine audiovisuelle Umsetzung des Titels "Flügel" zu Gemüte führen. Solider Durchschnitt - nicht mehr und nicht weniger.

Morlockk Dilemma feat. Hiob, JAW & RUFFKIDD - Portwein (Video)

Gleichwenn "Die Ankunft" noch gewaltig nachhallt, legt Leipzigs Vorzeigerapper Morlockk Dilemma in Form von "Portwein" bereits den zweiten Ausblick auf das Album "Circus Maximus" (VÖ: 28.02.2011) vor. Unterstützt wird er dabei von einschlägigen Zeremonienmeistern wie Hiob, JAW und RUFFKIDD. Äußerst grandios!

Mein Album: Claudio & Kern - Die nackte Wahrheit

HipHop verbindet! So schlugen Claudio und Kern eine Brücke zwischen Offenburg und Düsseldorf, um ihr Gemeinschaftsprojekt "Die nackte Wahrheit" zu realisieren. Wie gewohnt erfahren Sie an dieser Stelle alle wichtigen Informationen zur anstehenden Veröffentlichung aus erster Hand.

Wann erscheint das Album?
Am 26.02.2011.

Über welches Label und welchen Vertrieb?
Das Album erscheint über Streethop rec. (Offenburg) und Be Focus rec. (Duisburg). Das Ganze wird vertrieben über ALIVE AG (physisch) und FINETUNES (digital).

Welche Gäste haben Sie geladen?
Mit dabei sind Kurtis Blow, El da Sensei, Baba Rey, Ornella de Santis, Danny Fresh, P-vers, Cin, Ramon Feliz, Maximum One, Slonesta, Signer und Drehmoment.

Wer hat produziert?
Pzychedelic (Offenburg), L-Tonic (Offenburg), Slonesta (Offenburg) und Oduza (Mönchengladbach).

Können Sie die Leser mit einer Anekdote zur Entstehung des Albums oder spezifischer Tracks beglücken?
Aus vorhergegangenen Features entwickelte sich eine Freundschaft. Ich fragte Claudio irgendwann einmal nach Beats und er schickte direkt 3, 4, die mich genauso kickten wie ihn. Ich schrieb den ersten, schickte es rum. Er schrieb direkt was dazu, ohne das irgendwas geplant war und so ging es weiter. Als wir 3 oder 4 Stücke fertig hatten, haben wir zuerst spaßeshalber gesagt: "Lass doch ein Album machen." Dann sendete er mir einen dicken Beat nach dem anderen, wir waren inspiriert und innerhalb von 6 Monaten stand das Album.
Wir hatten insgesamt 3 Sessions. Ich kam von Düsseldorf runter und blieb über's Wochenende. Ein paar Stücke waren vorgeschrieben und den Rest schrieben wir spontan im Studio. Als wir bei der zweiten Session den Song "Wundervoll" aufnahmen, lief der Beat wegen irgenwelchen Konvertierungsproblemen viel zu schnell, doch es kam einfach besser als die langsame Version. Wir entschieden uns, es so zu belassen, nur die Hook hörte sich nicht mehr an und wir probierten ellenlang rum, um doch noch etwas zu retten. Wie durch Zufall kam am späten Abend Ornella ins Studio und war direkt angetan. Sie nahm Bruchstücke unseres Refrains, setzte es um und verwandelte das Durcheinander in etwas sehr Harmonisches.

Welche Tracks liegen Ihnen besonders am Herzen? Warum?
Ich persönlich (Kern) feier am meißten "Wo" - wegen der Message und dem unglaublichen Beat. "Vergeben" - wegen der Idee eine Anmache im Club aus der Sicht eines genervten Mannes zu erzählen und weil der Song echt im Ohr liegt, wir meines Erachtens top flown und das Ding dafür nur ca. 2 Stunden gedauert hat. Natürlich auch "Wundervoll" - nicht zuletzt wegen der wundervollen Stimme Ornellas. Und stolz bin ich natürlich auch auf die beiden Feature mit Kurtis Blow und El da Sensei, die wir gut umgesetzt haben.
Ich (Claudio) stimme da Kern voll zu und möchte noch mit dem Track "Hungrig" das Ganze ergänzen, denn der ist für mich persönlich die Definition von einem real HipHop Banger.

Wie hoch würden Sie Ihre persönliche Zufriedenheit mit dem Album auf einer Skala von 1 (überhaupt nicht zufrieden) bis 10 (sehr zufrieden) einschätzen?
Wir sind beide bescheiden und absolute Perfektionisten. Die Wege nach oben sind definetiv noch offen und die Kreativität lange nicht ausgeschöpft! Kern bewertet das Album mit einer realistischen 8. Claudio bewertet das Album auf Grund der Steigerung zu seinem letzten mit einer 9.

Warum sollte der HipHop-Kopf das Album unbedingt gehört haben?
Wir sind beide 30 jahre alt, doch im Herzen Kind geblieben. Haben die golden Era als Fans miterlebt und unsere ersten musikalischen Schritte gemacht. Flown über 18 Songs onetake und technisch einwandfrei, bieten 4 Ausnahmeproduzenten unterschiedlichsten Alters und werden nicht umsonst von zwei Legenden gefeatured.

Wo kann der interessierte Leser ein Snippet hören?
Das Snippet zum Album wird in Kürze unter www.kern.claudio-esposito.de oder auf YouTube zu hören sein.

THoR MC - Mixed Pickles & Elayosome (Download)

Unerwartet erreichte mich die Kund' von THoR MCs zwölf Anspielstationen umfassender EP "Mixed Pickles & Elayosome", auf der Ihnen der MC SLASH Produzent äußerst solide HipHop-Kost anbietet. Der kritische Kopf möge sich vorab anhand des bereit gestellten Tonstroms vom Wahrheitsgehalt meiner Worte überzeugen.

Kopieren Sie sich die EP "Mixed Pickles & Elayosome" hier auf Ihre Festplatten!

Kukumbermann aka Der Mann mit der eisernen Gurke präsentiert: THoR MC - Mixed Pickles & Elayosome EP by THoR MC

Scheinwerfer: Olson Rough - Folgt mir (Original Version)

Wie gehabt beschert Ihnen der geschätzte Olson Rough mit der Original-Version des anno 2009 eingespielten rap.de-exklusiven "Folgt mir" einen hoch qualitativen Ohrenschmaus. Greifen Sie zu, bevor es zu spät ist!

Olson Rough - Folgt mir (Original Version) by Olson Rough

Mein Album: Thomas Pyrin - Psychonautik

Anlässlich des hörenswerten "Tote Pyrins"-Nachfolgers "Psychonautik" ließ es sich Thomas Pyrin nicht nehmen, Ihnen persönlich die Eckdaten zu seinem neuesten Werk mitzuteilen. Lesen Sie selbst!

Wann erscheint das Album?
Anfang Dezember letzten Jahres erschien es.

Über welches Label und welchen Vertrieb?
Das Cameleon Entertainment, ein kleines, frisch gegründetes Label, welches eigentlich noch gar keines ist. Einen Vertrieb gibt es bislang nicht, der Verkauf erfolgt aus der Hand und über meine Internetseite.

Welche Gäste haben Sie geladen?
Suza & Smoke T.

Wer hat produziert?
Größtenteils LUI. Aber auch Heitech, Bromm und Modul8.

Wie kamen Sie auf den Titel des Albums?
"Psychonautik" bedeutet frei übersetzt "Seelenreise" und ist zeitgleich ein landläufiger Terminus, wenn es um Bewusstseinserweiterung geht. Dies spiegelt sich im Inhalt des Werkes wider.

Können Sie die Leser mit einer Anekdote zur Entstehung des Albums oder spezifischer Tracks beglücken?
Nicht im üblichen Sinne. Es handelt sich um ein Konzeptalbum, welches lange in meinem Kopf gereift ist und viele verschiedene, überwiegend schwierige Stationen, Gedanken und Emotionen meines Lebens aufgreift und verarbeitet.

Welche Tracks liegen Ihnen besonders am Herzen? Warum?
Jeder Track des Albums hat seinen festen Platz im Gesamtkontext und ist mir daher wichtig. Sie alle sind sehr persönlich, ob in offener oder abstrakter Form, daher fällt es mir schwer, dahingehend einen Favoriten zu küren. Wenn es darum geht, welchen Track ich am liebsten höre, so ist es wohl "Fliegengott", weil meiner Meinung nach die Symbiose aus Beat und Rap dort am besten und am dynamischsten funktioniert.

Wie hoch würden Sie Ihre persönliche Zufriedenheit mit dem Album auf einer Skala von 1 (überhaupt nicht zufrieden) bis 10 (sehr zufrieden) einschätzen?
Ich leide unter der Krankheit, im Nachhinein nie mit etwas zufrieden sein zu können, aber das ist wohl ein Nebeneffekt der zunehmenden zeitlichen Distanzierung zu seinem Werk. Dennoch würde ich eine 10 ansetzen, da es genau das ist, was ich wollte und mir die Umsetzung genau so gelungen ist, wie ich sie mir vorgestellt habe.

Warum sollte der HipHop-Kopf das Album unbedingt gehört haben?
Ich denke, es ist inhaltlich wie musikalisch ein sehr innovatives und eigenes Konzeptwerk. Das Klangbild ist düster und elektronisch geprägt. Zudem würde ich einen hohen lyrischen Anspruch attestieren, es funktioniert auf vielen Ebenen und enthält zahlreiche versteckte Anspielungen und Seitenhiebe. Wer Zeit und Kopf dafür aufbringt, wird immer wieder etwas Neues darin entdecken. Freunde des gepflegten Zynismus dürften ihre Freude daran haben.

Wo kann der interessierte Leser ein Snippet hören?
Snippet

Haben Sie noch eine letzte Botschaft an meine Fans?
Haltet Augen und Ohren offen, LUI und ich sind sehr fleißig und stets bedacht, unser Klangbild zu erweitern. Erwartet am besten so wenig wie möglich, vielleicht klingen wir morgen schon ganz anders. Regelmäßige Besuche auf www.pyrin.de lohnen sich. Nehmt euch Zeit für das Album und lasst es auf euch wirken, es ist definitiv nichts zum nebenher hören.

Tonstrom: Inflabluntahz - Glauben II

Tiefgründig wie am ersten Tag parliert Inflabluntahz' Franksta auf dem umfangreichen Freititel "Glauben II". Nachdem die limitierte Anzahl kostenfreier Downloads bereits vergriffen ist, müssen Sie sich an dieser Stelle leider mit dem Tonstrom begnügen.

Glauben II by inflabluntahz

Chezz.One & Damian - Introsnacks / Ich will (Video)

Aus dem Hause Daily Concept entstammen Chezz.One & Damian, die mit dem spontan geschossenen Doppelvideo "Introsnacks / Ich will" ihre EP "Audiosnacks" bewerben. Der nostalgische HipHop-Kopf wird an dem klassisch inspirierten Ouevre sicherlich seine Freude haben.



Eventuell wurde durch das obige Video auch Ihr Interesse an Tim Taler & Damians kostenfreier EP "Immer noch mehr als Musik" geweckt, die Sie sich nach wie vor hier auf Ihre Festplatten kopieren dürfen.

Prinz Harry - Vom Wohlstand verwahrlost (Download)


Nachdem Prinz Harry bis dato hauptsächlich durch seinen "Kennenlernrunde Vol. 8"-Beitrag "Robinson Club" Ihre Aufmerksamkeit erregen durfte, präsentiert Ihnen die vielversprechende Nachwuchskraft dieser Tage in Form von "Vom Wohlstand verwahrlost" eine umfassende Werkschau. Greifen Sie zu!

Kopieren Sie sich "Vom Wohlstand verwahrlost" hier auf Ihre Festplatten!

RAF Camora - Testament nach dem Puff (Video)

Mit "Testament nach dem Puff" wurde dieser Tage eine Auskopplung aus RAF Camoras "Inédit 2003-2010" mit Bildern unterlegt. Vermutlich inoffiziell, dennoch äußerst sehenswert!

Tonstrom: Morlockk Dilemma - Die Ankunft

Mit einem wunderbaren Vorab-Tonstrom verkündet Spoken Views eigener Morlockk Dilemma "Die Ankunft" von "Circus Maximus" am 28.02.2011. Nicht zuletzt dank der angekündigten Gastverse von JAW, Ruffkidd, Absztrakkt, Hiob und Choleriker sowie Produktionen von Beatbauern wie Suff Daddy oder Hieronymuz ist hier Großes zu erwarten. Überzeugen Sie sich selbst!

Pierre Sonality & Die Funkverteidiger (Review)

Nachdem Pierre Sonality den früh adaptierenden HipHop-Kopf bereits mit seinem Frühwerk rund um die Alben "Home" (Seize'n'Pierre) und "Kein HipHop-Fame" begeistern konnte, vermochte der sympathische sächsiche Sprücheklopfer im Vorfeld des zu besprechenden Albums "Pierre Sonality & Die Funkverteidiger" szeneweit Aufsehen zu erregen und durch sprengstarke Vorboten wie "The world is urs", "Zweckrap" und "Federboa" die Erwartungen an den Tonträger in Schwindel erregende Höhen zu schrauben. Inwiefern die Einlösung der geschürten Erwartungen als Erfolg verbucht werden darf, entnahm der informierte HipHop-Kopf bereits etlichen Jahresbestenlisten für die vergangene Spielzeit.

Dabei ist das Gelingen von "Pierre Sonality & Die Funkverteidiger" aufgrund der Vielzahl beteiligter Künstler in keinster Weise als selbstverständlich einzuordnen. Während andernorts allzu viele Köche häufig den Brei verderben, tritt die begleitende Funkverteidiger-Bande in Form von Mase, Da Finn, Doz9, Katharsis, DJ Skala, Maulheld, Scientist, Ronny Montecarlo, Mr. Lipster, Odd Job, J.Spaten, DJ Metazwo, Lukutz, Lars vom Dorf und Marcus B ihrem Fachbereich entsprechend jedoch geschlossen souverän in Erscheinung und bereichert die 30 homogen geschichtsbewussten Anspielstationen des Tonträgers, die allesamt angenehm kurz und bündig gehalten wurden.

Besagtes Geschichtsbewusstsein erwächst sich hierbei nicht ausschließlich aus der Wahl des Veröffentlichungsmediums (Vinyl & MC), sondern auch aus der kompromisslosen Herangehensweise an die Materie HipHop, durch die "Pierre Sonality & Die Funkverteidiger" über eine Gesamtspielzeit von 60 Minuten hinweg den rohen Charme der güldnen Neunziger atmet, ohne dabei hinsichtlich raptechnischer Aspekte oder Produktionsstandards dem aktuellen Stand der Kunst hinterher zu hinken. So erweist sich die für klassischen Battlerap übliche Aneinanderreihung von Verbalinjurien als ein überaus kurzweiliges Hörerlebnis auf durchweg hohem Niveau, an dem nicht nur der rückwärts gewandte bzw. in der Vergangenheit hängen gebliebene HipHop-Kopf seine wahre Freude haben wird. Als symbolisches Zeichen dieser Barrierefreiheit darf sich die Generation MP3 zusätzlich zum analogen Tonträger am gesamte Album im MP3-Format erfreuen. Rundum wundervoll!

Flo Mega - Filmriss (Video) / Wie es weitergeht (Suff Daddy Remix) (Download)

Bevor Sie Flo Mega bereits im Frühjahr 2011 mit seinem Album "Die wirklich wahren Dinge" beglückt, wird die fünf Anspielstationen umfassende EP "Filmriss" noch einmal maximal ausgewertet. So können Sie sich neben der audiovisuellen Umsetzung des grandiosen Titeltitels auch eine von Suff Daddy angefertigte Neuinterpretation des Titels "Wie es weitergeht", die hier als kostenfreie Kopiervorlage und Tonstrom bereit steht, zu Gemüte führen. Ein ausführliches Interview mit Flo Mega lesen Sie unterdessen hier.

eou - WIRSIND10 (Download)


Nach zehn Jahren im Spiel präsentieren Ihnen Crusoe und Snew - einigen wahrscheinlich ebenso unbekannt unter dem Namen eou - in Form von "WIRSIND10" eine hörenswerte Werkschau. Den Tonträger erhalten Sie entweder für einen schmalen Betrag in physischer Form oder in abgespeckter Form als kostenfreie digitale Kopiervorlage. Greifen Sie zu!

Kopieren Sie sich "WIRSIND10" hier auf Ihre Festplatten!

Silla - Killa (feat. JokA & MoTrip) / Farid Bang - Teufelskreis / Massiv (Videos)

"Silla Instinkt" entwickelt sich immer mehr zum deutschen "Detox" - mittlerweile wartet niemand mehr ernsthaft darauf. Doch plötzlich rückt die Veröffentlichung des Albums durch die Vorab-Auskopplung "Killa" mit JokA und MoTrip in greifbare Nähe. Vermutlich erfahren Sie das letztliche Veröffentlichungsdatum schneller bei der Konkurrenz.



Mit "Teufelskreis" bewirbt Farid Bang sein demnächst zu veröffentlichendes Album "Banger leben kürzer" (VÖ: 18.02.2011). Dabei darf sich der durchschnittliche GD-Fanboy ob der nachdenklicheren Inhalte endlich einmal intellektuell fühlen, während ich noch immer nach dem angeblich vorhandenen Flow suche. Sachdienliche Hinweise vermerken Sie bitte in den Kommentaren!



Auch in der Spielzeit 2011 möchte ich Ihnen natürlich Sonderschulpoesie in wohl portionierten Dosen nicht vorenthalten. So zeigt das Dreifachvideo zu Massivs "Blut gegen Blut 2"-Auskopplung "Roll das RR / Ghettolied 2011 / Blas den Lauf meiner AK" wieder einmal beeindruckend auf, wie man durch Fehlkalkulation eine Menge Geld in den Sand setzt, indem die Qualität der Lyrik in keinem Verhältnis zu den offensichtlichen Ausgaben steht.

MAXAT & FiST - Knutschen EP (Download)



Zehn Anspielstationen umfasst die kostenfreie EP "Knutschen", mit der MAXAT & FiST ihr Ende 2010 erschienenes Album "Ohne Worte" bewerben möchten. Sie dürfen beherzt zugreifen!

Kopieren Sie sich die EP "Knutschen" hier auf Ihre Festplatten!

Antiquitäten: Fischmob - Dreckmarketing v. 1.7 / Susanne zur Freiheit (mit Smudo, Dendemann, Hausmarke & Stieber Twins) (Videos)

Diese Ausgabe der "Antiquitäten" möchte ich dem Hamburger Fischmob widmen, der in der Spielzeit 1998 das Album "Power" vorlegte. Nach wie vor unvergessen sind die beiden Videoauskopplungen "Dreckmarketing v. 1.7" und "Susanne zur Freiheit", für die die Hamburger Kapelle zeitgenössische und zukünftige Legenden wie Smudo, Dendemann, Hausmarke und die Stieber Twins verpflichten konnte. Eine Geschichtsstunde, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten!



Tim Taler & Damian - Immer noch mehr als Musik EP (Download)


Neben der gemeinsam mit Chezz.One eingespielten, besonders im ersten Drittel äußerst empfehlenswerten EP "Audio Snacks" beschenkt Sie Reutlingens Damian dieser Tage in Form von "Immer noch mehr als Musik" mit fünf neuen Anspielstationen auf seeligen Produktionen Tim Talers. Weitere Werke stehen hier als Kopiervorlage bereit.

Kopieren Sie sich die EP "Immer noch mehr als Musik" hier auf Ihre Festplatten!

Antiquitäten: Smut Peddlers feat. Kool Savas - That smut pt. 2 (Video)

Nach wie vor unvergessen sind die lyrischen Feuersalven, die Rapkönig Kool Savas anno 2001 auf dem schmissigen "That smut pt. 2" der US-amerikanischen Smut Peddlers auf die reimende Konkurrenz darnieder hageln ließ. Legendärer Scheiß!

Deutschrap neu interpretiert: Kool Savas - LMS / B-Tight - Der Neger / sido - Ficken / Bushido - Boomerang



Verehrte Leserinnen und Leser,
seit einigen Wochen versorgt Sie das Projekt Kackspritze mit höchst interessanten Neuinterpretationen literarischer Deutschrap-Meisterwerke. Selbstverständlich ist "Herr Merkt spricht über HipHop" genau das richtige Medium, um diesem aufstrebenden Projekt eine angemessene Plattform zu bieten. So erleben Sie an dieser Stelle künstlerisch anspruchsvolle Neuinterpretationen von Kool Savas' "LMS", B-Tights "Der Neger", sidos "Ficken" und Bushidos "Boomerang". Wählen Sie selbst Ihre Favoriten!







Eilmeldung: Irgendwas mit sido!

Wie der "Herr Merkt"-Redaktion soeben exklusiv über Twitter zugespielt wurde, fühlt sich sidos Lebensabschnittsbegleiterin Doreen Steinert schon den ganzen Tag matschepampe. Als verursachender Faktor wird hierfür das Wetter ins Feld geführt. Natürlich halten wir Sie über weitere spannende Entwicklungen auf dem Laufenden!


Quelle
weiterführende Informationen

Forsch' und Facette (Fleur Earth & Quo Vadis) - Schneewiesen (Video) / Magisch (Tonstrom & Download)

Frisch vereint mit Produzent Quo Vadis präsentiert Ihnen MPMs Goldkehle Fleur Earth am 11.02.2011 ihr neues Projekt "Forsch' und Facette" im Albumformat. Vorab können Sie sich bereits anhand einer audiovisuellen Umsetzung des Titels "Schneewiesen" sowie anhand eines Tonstroms des Titels "Magisch" einen ersten Eindruck vom Werk verschaffen.



Forsch' und Facette (Fleur Earth & Quo Vadis) - Magisch by MPMCGN

sido vs. Kool Savas (Video)

Im 16bars.de-Rapquiz standen sich sido und Kool Savas in einem bis zuletzt spannenden Duell gegenüber. Dabei konnten die beiden Protagonisten jedoch von Glück sprechen, dass Ihr deutschsprachiger Lieblingsblogger nicht an diesem unterhaltsamen Zweikampf partizipierte!

Antiquitäten: Azad - Napalm / Gegen den Strom (Videos)

Bevor sich Azad mit seinen jüngsten Bemühungen zum 08/15-Azphaltrapper entwickelte, zauberte der Frankfurt-Repräsentant mit "Napalm" und "Gegen den Strom" zwei zeitlose Lichtbild-Klassiker. Der geschichtsbewusste Jüngling greife daher bedenkenlos zu Azads Albumdebut "Leben", welches neben "Gegen den Strom" weitere unvergessene Perlen wie den Titeltitel, "HipHop", "Rapresentieren" (mit Curse) und "Freiheit" (mit Naser Razazzi) enthält. Früher war Azad besser.



Ollekk - Wie geht's dir? EP (Download)



Gleichwenn hier ID3Tag-technisch beinahe alles falsch gemacht wurde, was man irgendwie falsch machen kann, weiß die EP "Wie geht's dir?" der aufmerksamen Zuhörerin / dem aufmerksamen Zuhörer ein wohlwollendes Kopfnicken zu entlocken. Präsentiert von JDs Rap Blog!

Kopieren Sie sich die EP "Wie geht's dir" hier auf Ihre Festplatten!

Megaloh - Gefickt (Schande) (Video)

Varianz ins Spiel bringend beschläft Deutschlands führender Swagger-Inhaber Megaloh auf der exklusiv für die überarbeitete Internetpräsenz Ihres favorisierten HipHop-Magazins Juice erzeugten audiovisuellen "Monster"-Auskopplung "Gefickt (Schande)" nebst HipHop nicht Ihre weibliche Erziehungsberechtigte, sondern die Angetraute Ihres männlichen Erziehungsberechtigten. Äußerst kreativ und hörenswert, gleichwenn besagte Personen in der Mehrzahl der Fälle deckungsgleich sein dürften - no Beischlaf!

Herr Merkt spricht mit HipHop: FiST & MAXAT

Verehrte Leserinnen und Leser,
anlässlich der Veröffentlichung ihres Albums "Ohne Worte" hatte ich die Möglichkeit, FiST & MAXAT die ein oder andere (kritische) Frage zu stellen. Lesen und beurteilen Sie selbst, wie sich die beiden Nachwuchskräfte dabei schlugen.

Guten Tag, die Herren. Ich freue mich, dass Sie sich die Zeit nehmen, sich und Ihre Kunst vorzustellen. Wären Sie so freundlich, Ihre bisherigen musikalischen Werdegänge für die Unwissenden unter meinen Leserinnen und Lesern kurz zu skizzieren?
FiST: Guten Tag, Herr Merkt! Vielen Dank für Ihre Bereitschaft uns zu interviewen. Mein Name ist FiST, ich bin 24, wohne nun in Bielefeld. Ich gehöre der Crew Earshot Muzik an, welche aus kaynbock, SherlokOne und mir besteht. 2009 erschien ein Kollabo-Album mit kaynBock namens „Warum so ernst?!“, sowie ein Solo Mixtape mit dem wohlklingenden Namen „Das Game wird geFiSTet ihr Ottos“. [lacht]
MAXAT: Maxim, 29 und Single. Spaß! Ich bin Maxat wohne in Paderborn, gebürtig bin ich aus Kirgistan. Ich hab keine Crew. Mein erstes Release war ein Mixtape mit dem Namen "Kinderkakke", welches 2008 als Free Download raus kam. Danach, 2009, kam mein Soloalbum „ZVFD - Zu viel für Deutschland". Zwischendurch machte ich einige Features mit einigen Künstlern. Manchmal rappe und singe ich auch auf Russisch.

Nach diversen getrennten Projekten mit gegenseitigen Gastversen erschien Ende 2010 Ihr gemeinsames Album "Ohne Worte". Wann und warum wurde der Entschluss zu diesem Gemeinschaftsprojekt gefasst?
MAXAT: Wann genau kann ich nicht sagen, es muss aber vor 2010 gewesen sein. In der ersten Januarwoche 2010 hatten wir beide frei und FiST war die ganze Woche bei mir. In dieser ersten Woche haben wir dann direkt die ersten Songs geschrieben und aufgenommen. Sprich: so richtig hingesetzt und Gedanken gemacht oder ein Konzept haben wir vorher nicht ausgearbeitet. Das war wirklich so: „Komm, lass Album machen!“ Und wir haben eins gemacht. Ich wusste schon von vorn herein, dass das was wird, weil's einfach von erster Sekunde an zwischenmenschlich und musikalisch gepasst hat.
FiST: Das war wirklich alles spontan aus dem Bauch heraus. Erst wollten wir in unserer freien Zeit einfach ein paar Songs machen, dann eine EP, aber als alles so gut und schnell gelaufen ist, haben wir uns dann zum Glück entschieden, ein richtiges Album zusammen zu machen.

"Ohne Worte" erschien unter der Schirmherrschaft von Earshot Muzik und Optik Russia. Maxat, was hat es mit Optik Russia auf sich und inwiefern steht / stand das Label im Zusammenhang mit Kool Savas' eingestelltem Optik Records?
MAXAT: Optik Russia ist ein Kind von Kool Savas und I.G.O.R. Es gibt immer noch Leute, die glauben, es sei ein Label. Dem ist nicht so. Bisher war es nur ein Movement, doch es sind aktuell Pläne in der Schmiede, es als Label aufzuziehen. Der erste Sampler "NEW RUSSIAN STANDARD" ist unglaublich eingeschlagen und hat gezeigt, dass dieses Movement nun mittlerweile weltweit Thema ist unter den russischsprachigen Raphörern. Dazwischen ist jetzt schon einige Zeit vergangen und es gab unendlich viele Diskussionen, Beefs und Auseinandersetzungen unter den Künstlern, die damals auf dem Sampler vertreten waren. Langsam hat sich der Sturm gelegt und nun ist eine Fortsetzung geplant. Wie Igor zu mir selbst sagte, hat sich das ganze Gemetzel als eine Spreu vom Weizen – Trennphase entpuppt. Ich will jetzt nicht zu weit ausschweifen. Wer auf dem zweiten Sampler vertreten sein wird können wir schon grob sagen: I.G.O.R, Maxat und Schokk. Dieses Dreigestirn sind für mich momentan die drei Hauptsäulen von Optik Russia, alles weitere wird sich nach und nach um diese Säulen drum rum aufbauen. Im Laufe das Jahres 2011 wird sich der Nebel nach und nach legen, also Ohren und Augen aufhalten, Leute!

Auf meinem persönlichen Favoriten "Interessiert mich [ ], interessiert mich nicht [x]" zelebrieren Sie die Ignoranz. Was hebt Sie Ihrer Meinung nach von der Masse ab, so dass meine Leserinnen und Leser bezüglich der Namen FiST und Maxat ein Kreuz bei "interessiert mich" setzen sollten? Wie würden Sie "Ohne Worte" für meine Leserinnen und Leser charakterisieren? Für welche Stimmungslagen erachten Sie das Album als geeignet?
FiST: Sich selbst oder besser gesagt die eigene Wirkung auf Außenstehende richtig einzuschätzen, ist natürlich immer ein wenig schwierig, aber ich werd's mal versuchen. Also nach dem bisherigen Feedback zu „Ohne Worte“ würde ich behaupten, meinen Hörern gefällt an meiner Musik besonders, dass ich auf meinen Songs nicht 100 Mütter und Freundinnen verschiedener Rapper „ficke“. Außerdem wurden auch häufiger meine Art von Humor und meine nicht sofort durchschaubaren „Punchlines“ positiv erwähnt. Diese Meinungen unterstreiche ich einfach mal und bin vollkommen zufrieden damit. Jeder der auf selbstironisches Entertainment mit dem gewissen Wortwitz, sowie auf wirkliche Songs anstatt hingerotzte Tracks steht, kann „interessiert mich“ ankreuzen wenn Maxat und FiST irgendwo draufsteht. [lacht] Außerdem werden Flow-Fanatiker und Leute, die auf Gesangseinlagen mit rauchiger dreckiger Stimme stehen, auf dem Album auch gut bedient.
MAXAT: Ich erachte das Album für viele Stimmungen als geeignet. „Parkplatz“ ist zum Beispiel ein Parkplatz-Hit! Ich kann mir gut vorstellen, dass „Knutschen“ kommenden Sommer auf der einen oder anderen Abiparty laufen wird. „Ohne Worte“ ist vom Soundbild einfach so krass, dass ich ihn immer noch im Auto auf meiner dicken Anlage pumpe, weil dann alle Leute, die mit an der Ampel stehen, was von haben und mit nicken. Einfach geil! Ich finde schon, dass wir ein sehr rundes Album für den Deutschrap-Konsumenten gemacht haben. Man! Was stinkt hier so!? Ah, Eigenlob! [lacht]
FiST: Uhaa..wie eine Brise frischer Gülle! Aber wo du Recht hast… [lacht]

FiST, bereits bei Ihrem ersten größeren Auftritt mit "Warum so ernst?!" wussten Sie Gastbeiträge von Casper und KAAS auf Ihrer Haben-Seite. Gleichwenn beide Künstler zu jenem Zeitpunkt sicherlich noch nicht den Status hatten, den Sie heute haben, waren diese beiden Gastauftritte für einen Einstand auf Albumlänge durchaus respektabel. Wie konnten Sie seinerzeit die beiden Künstler für Ihre Zwecke gewinnen?
FiST: Da kaynBock den Casper schon länger persönlich kannte, hat er einfach mal nachgefragt und Casper hat freundlicher Weise sofort zugesagt und uns diesen hammer Part auf's Album geklatscht. Das war wirklich ne super Sache und dafür bin ich ihm auch sehr dankbar, weil kay und ich bis dahin ja wirklich noch fast völlig unbekannt waren. Der Song mit Kaas war einfach ein Remix von einer Zusammenarbeit zwischen Kaas und Agent A, welchen wir persönlich kennen. War alles sehr cool für kay und mich und die Songs mit beiden bekannten Interpreten sind bei den Leuten auch super angekommen.

Für "Ohne Worte" nahmen Sie als prominentestes Feature auf "Arroganz Hoch Zehn" die Dienste Rockstahs in Anspruch. Denken Sie, dass Rockstah in zwei Jahren dort steht, wo Casper und KAAS heute stehen?
FiST: Ich bin kein Hellseher, aber denke, dass der Rockstah schon auf einem sehr guten Weg ist eine große Nummer zu werden. Ob er jetzt in zwei Jahren so bekannt oder beliebt wie Casper und Kaas sein wird, bleibt abzuwarten. Ich würde es ihm natürlich gönnen! Sein Album „Nerdrevolution“ ist auch wirklich ein innovatives und frisches Release und wenn sein nächstes Projekt auf einem ähnlich qualitativen Level ist oder es sogar überschreitet, wird der junge Herr sicherlich eine Menge weiterer Nerd-Rekruten für sich gewinnen können. [lacht]
MAXAT: Als Rockstah das Feature für uns aufnahm, war "Nerdrevolution" nicht mal offiziell angekündigt. Den Level, den er jetzt erreicht hat und wohin er sich entwickelt, habe ich mir für ihn gewünscht. Geht nicht um den Style, um die Idee, oder darum dass er anders ist, sondern der Junge hat was, was mir von Anfang an gesagt hat, er wird’s weit bringen. Es ist einfach die Art wie er Musik macht. Und außerdem heißt er Max![lacht]
FiST: Mein Bruder heißt auch Max, das sind alles gute Jungs die Maxes! [lacht]

Sowohl "Warum so ernst?“, als auch "Ohne Worte" erschienen als kommerzielle Veröffentlichung und nicht als kostenfreier Download. Eine mutige Entscheidung, wenn man bedenkt, dass viele Menschen nicht einmal mehr CDs von jenen Künstlern kaufen, die sie aus den Massenmedien kennen. Warum gehen Sie wiederholt das finanzielle Risiko einer kommerziellen Veröffentlichung ein? Behindert der kommerzielle Charakter Ihrer Veröffentlichung nicht vielmehr die Verbreitung des Wortes? Verstehen Sie mich an dieser Stelle bitte nicht falsch: ich bin sehr wohl der Meinung, dass man für Musik bezahlen sollte. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass sich kommerzielle Veröffentlichungen unterhalb eines gewissen Statuses finanziell und / oder karrieretechnisch rechnen!
FiST: Also da wir kein hohes finanzielles Risiko eingehen, sehe ich das Ganze ziemlich locker. Mit einer limitierten Auflage von 500 CDs sind wir denke ich recht realistisch an die Sache herangetreten und überschätzen da keineswegs unsere Kompetenzen. [lacht] Außerdem veröffentlichen Maxat und ich unsere Musik ja nicht nur auf kommerziellem Weg. Wir haben 2010 und nun zu Beginn 2011 ja auch viele Sampler-Beiträge oder Exklusives zum Download bereit gestellt. Außerdem wird es von uns in naher Zukunft auch eine Maxi-EP zum "Ohne Worte"-Album als kostenlosen Download geben. Also halten sich kommerzielle und kostenlose Veröffentlichungen bei uns schon die Waage und wir kommen den Leuten, die unsere Musik mögen, ein Stück weit entgegen. Ob dieses Vorgehen nun aus Promotion-Sicht, die klügste ist, kann ich nicht sagen, da ich kein Fachmann in diesem Bereich bin, aber meiner Meinung nach kann man zum Beispiel an einer kommerziellen Veröffentlichung auch immer wieder seinen Status und seine Relevanz überprüfen. Wenn Leute in der heutigen Zeit für meine/unsere Musik noch Geld bezahlen, weiß man sozusagen ganz nüchtern betrachtet, wo man steht. Da dies bei uns mit aufsteigender Tendenz der Fall ist, sind wir ganz zufrieden und machen weiter wie bisher. Ein gewisser Lohn für die Arbeit und Zeit welche man in die Projekte steckt, ist natürlich auch einfach eine gute und faire Sache. Also an dieser Stelle vielen Dank an alle Menschen die für Musik noch Geld ausgeben!

Ihr Album "Ohne Worte" ist auch eine Woche nach der Veröffentlichung noch nicht als illegaler Download verfügbar. Freuen Sie sich über die Ehrlichkeit Ihrer Anhängerinnen und Anhänger oder machen Sie sich so langsam Gedanken über Ihre Relevanz? Schließlich philosophierte der weise Großmeister Snoop Dogg einst, man müsse sich vor allem dann Gedanken machen, wenn die eigenen Werke nicht mehr schwarzkopiert werden!
FiST: Lieber Herr Merkt, zum Thema Relevanz: Ich denke nicht, dass Sie irrelevanten Künstlern auf Ihrem Blog eine Plattform bieten würden oder? [lacht] Das hoffe ich einfach mal. [lacht] Jetzt fühle ich mich gerade beinahe wie ein Gast in der Polittalkshow „Hart aber fair“. Nein Spaß beiseite, bis jetzt sind unsere bisherigen Releases ja auch auf den illegalen Downloadportalen gelandet und somit ist es sicherlich nur eine Frage der Zeit bis es „Ohne Worte“ genauso ergeht. Den Käufern bin ich natürlich sehr dankbar für ihre Anständigkeit und selbige wird ja bald mit einer wahnsinnig tollen kostenlosen Maxi-EP belohnt. ;)
MAXAT: Das Album stand noch am Releasetag bereits illegal zum Download! So viel zum Thema! Und zwar habe ich es auf einer russischen Trackerseite und bereits auf paar anderen Piratenseiten in Russland entdeckt. Das sind Seiten, die in keiner Suchmaschine aufgeführt werden, die aber alle Russen, die bisschen Plan haben, kennen. Und ich habe viele russische Hörer. Es hat absolut keinen Sinn, dagegen vor zu gehen, wäre auch schwachsinnig. Ich habe nichts dagegen, dass mein Album so 500 - 1000 mal am Tag runter geladen wird. Und das Publikum in Russland ist um ein zehnfaches, wenn nicht zwanzigfaches größer als in Deutschland.

"Ohne Worte" ist noch jung, dennoch haben Sie sich sicherlich bereits Gedanken über Ihre künstlerische Zukunft gemacht. Was dürfen Ihre Anhängerinnen und Anhänger in den kommenden Wochen und Monaten von Ihnen erwarten?
FiST: Bei mir stehen noch einige Sampler-Beiträge, ein weiteres Projekt mit kaynBock, einige Features, vielleicht eine kleine Free-Solo-EP und mein Solo-Debütalbum an. Ich freue mich auf 2011 und die bisherigen positiven Resonanzen auf „Ohne Worte“ motivieren mich wirklich genau hier anzuschließen und weiter zu versuchen gute Musik zu machen.
MAXAT: Bei mir steht noch nix konkretes fest. Also ich werde 2011 auf jeden Fall was releasen, das kann ich 100% sagen. Was genau und wie groß der Stil wird, kann ich noch nicht sagen. Das wird sich alles jetzt in den ersten Monaten klären.

Abschließend hätte ich noch ein wunderbares Assoziationsspiel für Sie vorgesehen. Ich nenne ein Wort und Sie äußern sich spontan dazu, was Sie mit diesem Wort verbinden!
Seryoga 
FiST: ?
MAXAT: Was der wohl grad macht?

Optik Schweiz
FiST: Wer hatz erfunden?
MAXAT: Lang nix mehr gehört.

Otto 
FiST: Ist ein wunderbarer Name [lacht]
MAXAT: Bester Typ!

Nerdrevolution
FiST: Der Rest is’ Ed Hardy!
MAXAT: Herr Merkt feiert Rockstah!

Pantomime 
FiST: Ohne Worte
MAXAT: -

Ich bedanke mich für das Gespräch und wünsche Ihnen viel Erfolg für Ihre weiteren Vorhaben. Möchten Sie meine Anhängerinnen und Anhänger noch mit ein paar abschließenden Worten adressieren?
FiST: Ich bedanke mich für Ihr Interesse an unseren Personen und dieses für Ihre Anhängerinnen und Anhänger hoffentlich informative und interessante Gespräch. Wer Lust hat, checkt meine brandneue Internetadresse www.fist-music.de, auf welcher es auch das "Ohne Worte"-Album zu bestellen gibt. Ansonsten wünschen wir allen ein erfolgreiches und glückliches Jahr 2011.
MAXAT: Prost ihr Säcke!

Abgehandelt: Private Paul - Emopunkrap

Düster, schwermütig und morbid tropfen die Klänge von "Emopunkrap", dem Albumdebüt des ehemaligen "Weisse Scheisse"-Mitarbeiters Private Paul, aus den Lautsprecherboxen des aufmerksamen Rezensenten. Verteilt auf 21 Anspielstationen mit knapp über einer Stunde Spielzeit parliert der Protagonist über Suchtverhalten, ruinöse Beziehungen, suizidale Tendenzen und Selbstbeschädigung. Nun bedarf es keines Hauptschulabschlusses um zu erkennen, dass "Emopunkrap" inhaltlich ein wahrer Stimmungstöter ist, bei dem sich der Inhalt trefflich in der Produktion widerspiegelt. Dem emotional gefestigten HipHop-Kopf sei vom Genuss des besagten Tonträgers aufgrund einiger Glanzlichter dennoch nicht abgeraten, wobei vor allem die Titel "Das Schlechte im Menschen", ".50 A.E." und "40%" zu scheinen verstehen. Den kostenfreien Titeltitel können Sie sich zwecks erster Eindrucksbildung hier auf Ihre Festplatten kopieren.

Pimps im Park - Autisti (Video)

Mit "Autisti" gewähren Ihnen die Pimps im Park in kunstvoller audiovisueller Umsetzung weitere Einblicke in ihr über Monate hinweg gereiftes Album "Willkommen im Park".

Soulshine & Katharsis - Gleisreise (Video)

Aus ihrem gemeinsamen Konzeptalbum "Zentralperspektive Reise Reise" veröffentlichen Beatbauer Soulshine und Funkverteidiger Katharsis in Form von "Gleisreise" eine zweite wohlklingende audiovisuelle Auskopplung.

Herr Merkt spricht mit HipHop: MontanaMax & Shiml

Angesichts ihrer umjubelten Gemeinschaftsbemühung "Generation Null" war es nur noch eine Frage der Zeit, bevor sich MontanaMax & Shiml den kompetenten Fragen Ihres Lieblingsbloggers stellten. Lesen Sie selbst, was Ihnen die beiden Zeremonienmeister zu erzählen haben!

Es grüße Sie Gott. Wie ist das Befinden, nachdem Sie nun bereits einige Tage auf die Veröffentlichung von "Generation Null" zurückblicken dürfen? Sind Sie mit der bisherigen Resonanz zufrieden?
Max: Es ist irgendwie ein total komisches Gefühl. Wir haben so lange und so intensiv an der Scheibe gearbeitet, dass es auf der einen Seite zwar ein schönes Gefühl ist, es endlich den Fans zeigen zu können, auf der anderen Seite ist es irgendwie traurig, dass die Produktion nun vorbei ist. Es war zwar sehr anstrengend, aber diese langen Tage und Nächte im Studio zusammen sind schon immer eine coole Zeit und schweißen extrem zusammen.
Shiml: Die Resonanzen auf das Album sind richtig krass. Uns war zwar schon klar, dass es ein viel kompletteres und musikalischeres Album ist als unsere letzten, aber man weiß ja nie genau, ob die Fachpresse oder auch die Fans das wirklich merken und akzeptieren. Wir sind extrem glücklich, dass es so positiv aufgenommen wird und es zeigt uns, dass sich die Arbeit echt gelohnt hat.

Die Chemie stimmt. Warum mussten Ihre Anhängerinnen und Anhänger so lange auf ein gemeinsames Lebenszeichen warten?
Max: Geplant haben wir das ganze Ding ja schon eine ganze Weile, aber es ist einfach immer etwas dazwischen gekommen. Beide Labels, bei denen wir Solo unter Vertrag standen, haben irgendwie nicht richtig daran geglaubt, dass die wahre Magie in der Kombination unserer beiden Stile liegt. Wir haben aber auch nicht wirklich versucht, ein Kollaboalbum durchzudrücken, sonst hätte das sicherlich auch geklappt. Wir wollten uns auch einfach ein bisschen Solo probieren und bringen jetzt beide eine Menge an Erfahrungen mit ins Studio, aus denen wir voll schöpfen können.
Shiml: Ja es ist extrem viel passiert in der Zwischenzeit. Umso krasser ist der Unterschied, wenn man das jetzige Album mit unserem letzten Kollaboding vergleicht. Die komplette Perfektion in der Scheibe höre ich jedes Mal raus, wenn ich sie anhöre. Ich schätze, es hat diesen Reifeprozess gebraucht.

Nach Shimls absehbarem Abschied von Selfmade Records erschien Ihr Kollaborationsprojekt "Generation Null" zu meiner Überraschung dann doch wieder über Selfmade. Warum?
Max: Warum denn nicht? Alle haben sich ja damals im Guten getrennt und wir haben das Album ja komplett so gemacht wie wir es wollten und das Label am Ende vor vollendete Tatsachen gestellt. Beide Seiten hatten Bock drauf, also haben wir es gemacht. Wir wollen einfach nur unsere Musik raus bringen. Was dann am Ende hinten auf der CD für ein Logo ist, ist uns gar nicht so wichtig. Außerdem ist Selfmade eine Top-Adresse und es ist für beide Seiten sehr cool gelaufen.
Shiml: Genau. Wir sind ja cool miteinander. Was die Zukunft bringt, wird man sehen. Es ist jetzt nicht so, dass wir jetzt irgendwelche Deals für die Ewigkeit geschlossen haben. Es ist eher so gewesen, dass wir das Ding zu 100 Prozent so fertig gemacht haben, wie wir es wollten und damit hausieren gegangen sind. Umso besser, dass so ein gutes Label die Platte gut fand und raus gebracht hat.

"Generation Null" vermittelt von der ersten bis zur letzten Minute Bodenständigkeit ohne überzeichnete Gimmicks. Ist diese Herangehensweise in der Spielzeit 2010 überhaupt noch zeitgemäß?
Shiml: Es hat etwas gebraucht zu begreifen, dass Musik die man gut findet, nicht automatisch die Musik sein muss, die man macht. Das wird einen auf kurz oder lang auch keiner abnehmen. Ich finde man merkt komplett, wer in seinen Texten echt ist. Und ich finde, dass man das auch der Platte anmerkt. Das sind 100 Prozent Max und Jan. Vor allem, dass unsere Freunde das merken und sagen, bedeutet uns sehr viel.
Max: Ich glaube, so eine Herangehensweise ist sogar zeitgemäßer als jemals zuvor. Der Markt ist einfach überschwemmt von Künstlern mit verschiedensten Images, so dass es sicherlich eine Menge Leute gibt, die das satt haben und einfach wie in den 90ern guten Rap hören wollen, ohne die ganze Zeit daran erinnert zu werden wie man als Hörer die Texte nun einzusortieren hat, weil der Künstler nun mal dieses oder jenes Image vertritt. Außerdem würde es mich als Künstler enorm einschränken. Wir haben uns für die Produktion nur einen Satz als Leitfaden auf den Zettel geschrieben: "Sei einfach du selbst."

Das Album wurde ausschließlich von The Gunna produziert. Zu welchem Zeitpunkt im Produktionsprozess fiel die Entscheidung, mit nur einem Produzenten zusammen zu arbeiten? Wie darf sich die Leserin / der Leser diese Zusammenarbeit vorstellen.
Shiml: Uns war es wichtig, dass es am Ende plausibel und einsträngig klingt, ohne monoton zu werden. Dafür ist so ein Produzent schon sehr wichtig. Als wir Gunna dann einmal im Studio hatten, war klar dass alles passt und wir haben ihn das ganze Album durchknechten lassen (lacht). Nein, also das war schon echt ein Glücksgriff. Gunna versteht es wirklich, Leuten Dinge nach Maß zu schneidern.
Max: Unser erstes Kollaboalbum "Nach uns der Rest" wurde damals ja komplett von MixChris produziert, der uns zu der damaligen Zeit mit seinen Sound enorm geprägt hat und so gesehen für den typischen "MontanaMax & Shiml"-Sound verantwortlich war. Ein solch typisches Soundbild wollten wir gerne wieder schaffen. Gerade auch aus dem Grund, dass wir neue Sachen probieren wollten und es mit verschiedenen Produzenten sicherlich schwer geworden wäre, das alles homogen klingen zu lassen. Wir haben The Gunna aber anfangs nicht damit überfallen und gesagt "Mach mal das ganze Album", sondern haben uns langsam rangetastet. Wir hatten ja vor diesem Album nie zusammen gearbeitet und wir mussten erstmal sehen, ob die Chemie stimmt.

Das HipHop-Album schrumpft sich wieder gesund. So enthält auch "Generation Null" nur zwölf Anspielstationen ohne Übersprungskandidaten. Obwohl Sie es offensichtlich besser gemacht haben, würde mich interessieren, warum Sie glauben, dass manche Kolleginnen und Kollegen eine derartige Inflation der Anspielstationen herbei führten?
Max: Ich mag es einfach nicht, wenn sich Sachen sinnlos wiederholen und man das Gefühl bekommt, dass man den gleichen Song doch eben schon mit einem anderen Instrumental gehört hat. Klar gibt es Künstler, wie zum Beispiel Kollegah, von denen ich eigentlich auch nichts anderes hören möchte als die sich ständig wiederholenden Zuhälter-Tales, aber für das, was wir uns als Ziel gesetzt haben, war es einfach wichtig, das Album kurz und bündig zu halten.
Shiml: Ausserdem kann man so was ja auch nicht immer nur auf die Anzahl der Tracks runter brechen. Es sind ja wirklich 12 komplette Songs. Kein typisches "Intro" oder "Outro" oder so was in der Art. Wir hätten auch einfach noch 4 Skits machen können und alle hätten gesagt: "Geil, 16 Songs auf dem Album." Das wollten wir aber halt einfach nicht. Am Ende sind es 45 Minuten Musik. Nicht mehr und nicht weniger.

Auf "Generation Null" findet sich in Form von Marsimoto, Too Strong und Flipstar eine Reihe erlesener Gäste. Wie konnten Sie diese illustre Schar auf Ihrer Platte versammeln? Wie kamen die Kontakte zu den Künstlern zustande?
Max: Ich kenne Marten schon ein paar Jahre und hätte eigentlich schon immer gerne einen Song mit ihm gemacht, weil ich ihn als Künstler und Menschen sehr schätze. Ich wollte ihn dann aber nach seinem Signing bei FOUR nicht mehr fragen, da ich nicht wollte, dass es so aussieht, als ob ich nur seinen Namen für den Fame einsammeln möchte. Wir haben uns dann im Sommer ein paar Mal gesehen und letztendlich war es dann seine Idee mal einen Song zu machen. Da haben wir natürlich nicht nein gesagt.
Und Flipstar ist für mich einfach einer der krassesten MCs aller Zeiten. Ich bin ein riesen Fan und habe mir somit endlich einen Traum erfüllen können. Wir kannten uns über Elvir (Slick One) ja auch schon ein paar Jahre und nun hat es endlich geklappt. Als ich den Part das erste Mal gehört habe, hatte ich so krasse Gänsehaut. Auf den Song sind Shiml und ich sehr stolz.
Shiml: Eigentlich entstand die Idee zu dem Too Strong/Flip Featuresong schon vor 1-2 Jahren im Urlaub, als wir uns gefragt haben, mit wem man eigentlich mal wirklich gerne einen Song machen würde. Too Strong waren in meiner Jugend immer eine Größe. Umso krasser war es, als der Lange mich dann auf einer Jam auf unsere Musik ansprach. Es sind einfach unfassbar nette und gute Jungs. Auch Flipstar. Es ist wirklich einer der Songs, auf die ich stolz bin, wie auf kaum einen anderen. Man kann sagen ein Jugendtraum.

Ihr Album versprüht eine Menge Energie. Werden Sie das Werk auch im Rahmen einer Konzertreise auf die großen Bühnen dieser Nation bringen? Das Potential für einen Live-Abriss wäre schließlich vorhanden.
Shiml: Stimmt. Das hat man auch auf der Releaseparty gemerkt. Der Sound ist sehr frisch. Wir haben viele neue, aber auch alte Fans gesehen, die wir auf jeden Fall überzeugt haben. Das Set ist super und ich hoffe, dass viele Veranstalter sich überzeugen lassen.
Max: Wir sind gerade dabei ein paar Dates zu planen. Wir spielen am 07.01.2011 zum Beispiel in Köln im Underground. Zusammen mit dem wunderbaren Olson Rough. Wir müssen die Leute (und auch die Veranstalter) erst einmal wieder von uns und unserem neuen Stil überzeugen. Im Sommer hoffen wir, ein paar Festivals mitnehmen zu können. Wir haben auf jeden Fall extrem Bock, die Platte live zu spielen.

Gestatten Sie mir, Sie zuletzt zu einem Assoziationsspiel einzuladen. Ich nenne Ihnen ein Wort und Sie schreiben spontan nieder, was Ihnen dazu einfällt.

Kollegah
Max: ...bringt hoffentlich bald mal wieder ein richtiges Album raus.
Shiml: Ich hoffe auf eine zweite Karrierelaufbahn als Amirapper! Das wird der Wahnsinn!

Casper
Max: ...wird 2011 die deutsche Rapszene grundlegend verändern. Believe the hype.
Shiml: Bester! Hoffe, das Album kommt bald. Ich denke es wird ein großes Stück Musik!

Kraftklub
Max: Fand ich am Anfang nicht so super. Finde ich jetzt aber doch ziemlich super. Dauert manchmal ein bisschen bei mir so was.
Shiml: Ups…Hab’ ich da wieder was verpennt? Sollte dringend mehr über Musik lesen!

Facebook
Max: Genau mein Ding.
Shiml: Nervig, aber anscheinend notwendig.

2011
Max: Werde ich wahrscheinlich mit einen handfesten Kater beginnen.
Shiml: Silvester? Da war doch 2006 mal was.



Guten Rutsch!

Hiermit bedanke ich mich für das Gespräch und wünsche Ihnen viel Erfolg bei all Ihren weiteren Vorhaben!

Harris feat. She-Raw - Es tut so weh (Video)

Als fünfte Videoauskopplung aus "Der Mann im Haus" präsentiert Ihnen Ihr Lieblingsrapper Harris das Beziehungsdrama "Es tut so weh", welches in Zusammenarbeit mit She-Raw entstand. Von annehmbarer Qualität, wenn auch nicht herausragend!

Marc Reis - Das Pegasus Projekt (Download)


Nach "Das Manhattan Projekt" und "68% privat" präsentiert Ihnen der Künstler namens Marc Reis in Form von "Das Pegasus Projekt" die dritte Veröffentlichung binnen kürzester Frist. Verwertet wurden hierfür Reste aus den Sprachtot-Jahren 2004 bis 2010, als Mikrophongäste wurden unter anderem Chakuza, RAF Camora und Bizzy Montana geladen. Man möge unvoreingenommen zugreifen!

Kopieren Sie sich "Das Pegasus Projekt" hier auf Ihre Festplatten!

Tufu & Anthony Drawn - Seelenquantisierung (Download)


Derzeit scheint kaum ein Tag zu vergehen, an dem der deutschsprachige HipHop-Kopf nicht reich beschenkt wird. So beschloss man auch im Hause Sichtexot, Ihnen als erste offizielle Amtshandlung das Album "Seelenquantisierung" von Tufu & Anthony Drawn als kostenfreie Kopiervorlage zur Verfügung zu stellen. Die Stammleserin / der Stammleser schreitet umgehend zur Tat!

Kopieren Sie sich "Seelenquantisierung" hier auf Ihre Festplatten!