Pan - Krieg (Video)

Mit einer kritischen Abhandlung über "Krieg" gibt Ihnen Pan pünktlich zum christlichen Fest der Nächstenliebe einige Denkanstöße mit auf den Weg. Hörenswert!

Kommentare:

  1. Das ist das beste Musikvideo das ich seit langem gesehen habe.
    An Herrn Merkt gerichtet(habe keine Lust eine Mail zu schreiben):
    Haben Sie schon mal darüber nachgedacht ob man gewisse Songtexte einer breiteren Masse zugänglich machen könnte ohne sie im Kontext des Rap-Dramas darzustellen. So könnte man ein größeres Publikum darauf aufmerksam machen, dass hier teilweise gute Texarbeit geliefert wird. (ich denke an Dendemann bei Mixery).
    Ich stelle mir z.B ein Morklockk text wie Steinewerfen als schönes Gedicht vor in Form eines Leserbriefs in einer Tageszeitung. Was meinen Sie??

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  2. Das hätte ich nicht gedacht, dass das so gut sein würde. Textlich und inhaltlich durchdacht, musikalisch ausgefeilt und mit einem der besten Musikvideos jüngerer Tage versehen. "Hörenswert"? Richtig!

    An meinen Vorposter: in der Theorie ist das eine sehr gute Idee, allerdings stellt sich da die Frage nach dem Copyright. Rechtlich gesehen hat der werte Herr Merkt keinen Einfluss darauf, ob ein Liedtext eines Künstlers es in die Zeitung schafft. Das muss der Interpret selber entscheiden. Das Interesse des veröffentlichenden Mediums ist auch zu beachten, sintemal ich nicht glaube, dass irgendeine Zeitung, die wirklich eine breitere Masse erreicht, so ein großes Interesse daran besitzt, Gedichte von Lesern zu veröffentlichen. Und nicht zuletzt ist es einfach nicht dasselbe ohne die musikalische Untermalung, da Raptexte für gewöhnlich nicht nach denselben Kriterien beurteilt werden können wie herkömmliche Gedichte, da Erstere die richtige Geschwindigkeit, Betonung und derlei verlangen. Wie will man z. Bsp. dem unbedarften Leser erklären, dass es sich bei der und der Stelle um einen Doubletime handelt oder was auch immer? Das würde den Rahmen konventioneller Dichtkunst sprengen, meine ich. Nee, guter Ansatz, aber ich glaube, Deutsch-Rap befindet sich bereits jetzt auf einem guten Weg, denn viele wichtige Namen, die alle für Qualität und eine generelle Abkehr von den Aggro-Jahren stehen, befinden sich jetzt am Ende des Jahres gefühlt mehr in der Öffentlichkeit als noch letztes Jahr, und ein Sido bspw. hat sich ja auch musikalisch sehr stark von seiner Vergangenheit distanziert, das kommt auch langsam bei den Leuten an. Positive Signale setzt auch die Szene allmählich selber, indem sie sich von den ehemaligen Vorurteilen dem Feind, den "bösen Metallern" gegenüber, mehr und mehr distanziert. Kann mich da an einen schönen Faden in MZEE-Forum zum Thema Vielfalt im Hip-Hop/Rap erinnern, in dem einer diese ganzen Klischees über die Satanisten mit den fettigen langen Haaren gebracht hat und dafür von anderen Mitgliedern zurechtgewiesen wurde. Ich würde dem Ding einfach noch ein paar Jährchen geben, denn vieles, wofür die Hip-Hop-Szene sonst immer kritisiert wurde, befindet sich im Aussterben, und das generelle Interesse an guter, innovativer Rapmusik wächst. Und wenn jetzt noch ersguterjunge eingeht, steht unserer Schreckensherrschaft gar nichts mehr im Wege. ;-)

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