Poesiealbum: David Asphalt

Angesichts seines aktuellen Albums "Eine Maschine" ließ es sich David Asphalt natürlich nicht nehmen, sich persönlich in mein feines Poesiealbum einzutragen. Es ist mir eine Freude!

Seit wann sind Sie am Mikrophon aktiv?
Seit ich 1947 über Roswell abgestürzt bin, hab ich ein paar Versuche gemacht gemacht, das Mic zu rocken, aber das CIA hielt mich lange Zeit unten. Erst nach dem Fall des eisernen Vorhangs spitte ich also auf regelmäßiger Basis.



Wann hat Ihnen der erste Hörer, der nicht aus Ihrem Freundeskreis stammt, Talent attestiert?
Eigentlich habe ich keinen Freundeskreis, da ich regelmäßig ausraste und sehr schlagwütig bin. Letztens meinte jedoch der Direktor der Bank meines Vertrauens, dass er meine 'Skills fett fände'. Idiot.

Welche Punchline eines Kollegen hätten Sie gerne selbst geschrieben?
Generell hätte ich eher Lieder wie 'It's all over now' von Van Morrisson, 'New York is not my home' von Jim Croce oder diverse Paul McCartney oder Udo Lindenberg-Songs gerne geschrieben.

Mit welchem Ihrer Tracks/Gastbeiträgen sind Sie aus heutiger Sicht am wenigsten zufrieden?
Gute Frage... Muss ich überlegen... Nee, alles im grünen Bereich!
Ich sitze zum Teil nächtelang an 'nem 16er, auch für Features, von daher: no regrets.

Horrorszenario: Sie sterben einen plötzlichen unerwarteten Tod! Als welcher Rapper werden Sie wiedergeboren?
Ich werde wahrscheinlich nicht mehr wiedergeboren.

Was war die unangenehmste Frage, die Ihnen jemals in einem Interview gestellt wurde? Was war die Antwort?
Live-Interviews werden in den meisten Fällen nach ein paar Minuten abgebrochen, da ich entweder pöbel oder zuschlage. Bei dämlich Fragen sowieso.

Würden Sie zu Promo-Zwecken andere Rapper öffentlich disrespektieren? Wenn ja, welche?
Es gibt nichts, was mich weniger interessiert.

Was ist die peinlichste Platte, die Sie sich jemals gekauft haben?
Hab mir in den 90ern in Venlo mal 'ne Platte Ketama andrehen lassen, deren THC-Gehalt so peinlich low war, dass das Ganze in eine schlimme Messerschießerei ausgeartet ist. Yo.

Was motiviert Sie angesichts der momentanen Marktsituation, Ihre Rapkarriere fortzusetzen?
Schau mal, wenn man wirklich Musik macht, nur um der Musik Willen, gibt man letztendlich einen Fick auf die sogenannate Marktsituation. Ich habe zwei Häuser, ein Schiff, ein Depot und einen Job als Ghostwriter. Der Markt ist mein Freund.

1 Kommentar:

  1. Angesichts seiner eher niedrigen "Skills" finde ich das (hoffentlich) ironische Interview überraschend amüsant.

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