Fünf aus X: Zweiplus - Irgendwo zwischen gestern und morgen

Anlässlich ihres Albums "Irgendwo zwischen gestern und morgen" ließen es sich Tübingen Zweiplus nicht nehmen, Ihnen fünf Anspielstationen besonders ans Herz zu legen.

"N.E.R.N.D.M.A. (Nimm einem Rapper nie die Mütze ab)":
Alles fing damit an, dass Jan - damals noch ein kleiner Stöpsel - von einer zierlichen, Walrossartigen, behaarten und streng riechenden Achtklässlerin beschimpft und gepiesackt wurde: Spöttische, niederträchtige Spitznamen wurden erfunden, Schutzgelder gefordert, Vesperbrote geklaut und Unterhosen hochgezogen, die ein chronisches Brennen in der Nougatspalte verursachten - nicht unbedingt nett, aber noch zu ertragen. Eines Tages jedoch, ging das Biest zu weit:

"Sie nahm mir meine Kappe! Ich sagte: Mädel lass die Kacke! /
doch sie lachte bloß und wusste wohl nich einmal was sie machte /
doch gaffte ziemlich doof, als ich ihre Matte packte /
und solange daran zog, bis die Futt ne Glatze hatte /"
(Jan)

(Ein geschrienes Dankeschön! an den schreienden Michi von State Off The Art)
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"Der erste Höhepunkt der Platte lässt nicht lange auf sich warten. "Nimm einem Rapper nie die Mütze ab (N.E.R.N.D.M.A.)" dürfte nicht nur einigen HipHop-Fans aus der Seele sprechen, sondern reißt mich auch von der ersten Sekunde an mit und regt live sicher zum "Mitgröhlen" an. " (Nikepa, Rappers.in)

"Und wäre ich von diesem Song nicht flow- und soundtechnisch so weggeblasen worden, hätte ich ihn thematisch wohl so sinnlos wie Samys Version den „CapSong“ gefunden" (Kopfmusik)

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"Sie flippen" (feat. Mädness):
Mit diesem Track zeigen sich die Jungs von Zweiplus als gütige Rapveteranen, die sich nicht zu schade sind, jungen, unbekannten Newcomern ein Sprungbrett ins Meer des Rapbusiness' zu bauen. Bereits nach ihrer ersten, kostenlosen Download-EP "N´Haufen Tracks", die bereits nach 2 Tagen ausverkauft war, bettelte der besagte Rapneuling "Mädness" um ein Feature. Zweiplus musste ihm zunächst eine Absage erteilen, so ala: "lass ma besser sein, lass mal besser ein.. bisschen üben gehn und das machste dann ne Zeit, dann sagste halt Bescheid und dann machen wir´s vielleicht."
Gesagt getan! Drei Jahre später war es dann soweit! Hört euch den Jungen mal an. Is´n Gude!
Zweiplus erfüllt Träume!

"bewundert nicht mich, weil ich mit dem und dem ein Feature hab, bewundert lieber den und den, weil er mit mir eins hat." (Jan)

(Ein großes Dankeschön an den Moderator, denn er sagt den Act an, Act an,... )
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"…der einzige Track, auf dem die beiden Tübinger sich featuren lassen – von keinem geringeren als Mädness. Ein Hit mit Live-Potenzial, welchen insbesondere Mädness mit mitreißendem Flow bereichert" (Nikepa, Rappers.in)

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"So nicht HipHop":
In diesem Song handelt es primär um die Komplikation der Beziehung eines so genannten "Rappers" zu einer netten und hübschen Frau, die wenig bis gar nichts mit der Subkultur "HipHop" anfangen kann. Musikalisch verweist der Song zusätzlich auf die Entwicklung der "Rapszene" in den letzten Jahren, von tighten, ruffen Röhren-Beats, hin zu kleinen, knappen Röhren-Jeans.

"ich hab die Hosen an und trag jetzt Karottenjeans." (Jan)

"ich sag ihr, dass es whack is, sie fängt an danach zu suchen." (Momo)

(Vielen Dank an Domi U. und die wunderschöne Frau, die kein HipHop mag. Be my little HipHop-Queen!)
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"Der absolute Höhepunkt des Albums stellt für mich „So nicht HipHop“ dar, bei dem rockiger Beat, gute Raptechnik und eine nette Geschichte zu einem Hitverdächtigen Ganzen verschmelzen." (Kopfmusik)

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"Ich muss machen":
In diesem Song geht es weniger um die nervigen Pflichten, die man als Normalsterblicher zu erledigen hat (Kehrwoche, Zähne putzen, Alimente an die vier Mütter seiner 3 Kinder zahlen, etc …), sondern vielmehr um den Drang und den inneren Druck etwas aus dem nichts zu erschaffen. Für uns als Rapper und Produzenten hat das natürlich wenig mit Gartenarbeit zu tun. Uns macht Musik aus (und wir sie wiederum an). Aus diesem Grund machen wir Musik, oder müssen wir Musik machen!

"ich kann nich länger warten, muss mein Kopf durch Wände schlagen /
aufhören? Nein, ich denk nich dran, seh immer noch kein Ende nahen /
nirgendwo ein Sensenmann, nein, wir machen unendlich lang /
bis sie mit ihren Tennisarmen uns beide auf Händen tragen / "
(Momo)

(Dank an den unglaublich miesen Masefagge für die Shoutouts)

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"They don't":
Ein melancholisches Trauerlied an die Gleichgültigkeit. Aber wen interessiert das schon?

(Wir bedanken uns bei JackDanielz für die wunderschöne Unterstützung im Refrain!)
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"eine traumhaft melancholische Stimmung" (Kopfmusik)


Zweiplus kontaktieren:
booking@zweiplus-music.com
www.zweiplus-music.com
www.myspace.com/zweiplus

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