Fünf aus X: The Plot - Plotzblitz

Verehrte Leserinnen und Leser,
im Rahmen der Rubrik "Fünf aus X" werden Ihnen ab sofort Künstlerinnen und Künstler persönlich fünf Anspieltipps aus ihren aktuellen Tonträgern vorstellen. Den Anfang machen The Plot, die vor wenigen Tagen das Mixtape "Plotzblitz" zum kostenfreien Download bereit stellten.

"Tiefkühlpizza":
Tiefkühlpizza ist das 3. inoffizielle Plot-Mitglied, quasi unser DJ. Dieser Song musste notwendigerweise irgendwann entstehen, weil es nur wenige Sessions ohne Tiefkühlpizza gibt. Wenn man mit dem Ohr ganz nah an die Box geht und den Song auf 3db hört, merkt man, dass wir den Song in einem Zeitrahmen geschrieben haben, der vergleichbar ist mit der durchschnittlichen Reifezeit einer handelsüblichen Tiefkühlpizza. Diese Songs kommen komischerweise immer am Besten bei den Leuten an.
Ermöglicht einzig und allein durch die knapp 600(!) Tim Tonic-Beats, die förmlich nach so einem Quatsch schreien.



"Die Irgendeine":
"Die Irgendeine" ist die Neu-Interpretation des Firma-Songs "Die Eine" von 4 promiskuitiven Chauvinisten. Die 4 Gäste kennt der eingefleischte Plotjünger bereits - unsere Lieblingscharaktere! Außerdem die Einzigen, die so offen über Sexulität sprechen dürfen. An dieser Stelle ein "Harald at your boy!" und ein "Keep it Rolf!".



"Der Plot(t) is back"
When croup says it's a money beat, you better bring your A-game! Swagga und Swillath laufen zu Höchstform auf und machen das Licht an! F deine Energiesparlampe, du räudiger Fuchs! Besonderheit: Conny ist am Beat beteiligt. Außerdem die besten Adlips unserer Karriere. Props noch an unseren afro-griechischen Producer und Vocalcoach Elias aka Moneycash für genau die Portion an uninspirierten Synthies, die dieser Song gebraucht hat.



"Standard":
Diesen Song hat Herr Merkt schon auf der "Kennenlernrunde Vol. 6" gepumpt - völlig zurecht. Komischerweise kommt dieser Song live - mit oder ohne Band - ÜBERHAUPT GAR NICHT an. Vielleicht wegen DJ DickDiamond. Conny auf diesem Song als erster Rapper, der seinen durchschnittlich großen Penis thematisiert. Hat eigentlich irgendwer die "dänisches ö"-Line verstanden? Ach ja: sumthin' different happens everytime that I spit on croup's!



"Confessions":
Trotz Connys und Zwerks recht stark überzeichneten Parts, scheint Max' durchaus ernst gemeinter Part ausschlagebend für die thematische Rezeption des Musikstückes zu sein. Da fragt sich der Wissenschaftler: hören alle den Song nur bis zum Chorus? Oder gleicht das von Conny und Zwerk vermittelte Bild etwa doch so stark der Auffassung von "Thug Life" des Durchschnittshörers? Der Skit am Ende des Tracks ist einfach der Wahnsinn - auch erklärte Gegner des schwarzen Humors sollten den Skit aus pädagogischen Gründen regelmäßig ihre Kinder hören lassen. Und Zwerk nimmt nicht wirklich Extasy, der Faker!

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