Mein Album: Pimps im Park - Willkommen im Park

Der Vorteil verschiedener Alter Egos ist, dass man im Alleingang eine Gruppe gründen kann. Eben diesen Vorzug nutzt ein gewisser Martin Jungck, um bei den Pimps im Park seine Alter Egos Meista O, Klaus Tickler und Autisti einzubringen. Dabei entstand das interessante Album "Willkommen im Park".

Wann erscheint das Album?
Das Album ist am 19.03.2010 erschienen.

Über welches Label und welchen Vertrieb?
Über Soulplex Recordings, der Vertrieb ist Groove Attack

Welche Gäste haben Sie geladen?
Wir haben die Stimme des hochverehrten Herrn Albert N’sanda auf 3 Tracks zu Gast. Dazu noch Nikk als Muezzin in Atlantis. Ansonsten sind die Pimps ihre eigenen Gäste, das heißt die 3 Mcees Klaus, Autisti und Meista O, und der Möller (Drums), Mo Soul (Guitarre), Dr. Fresh (Bass), hoedy (Keys), Schnucki (Posaune), Clark Gäbel (Sax) und Rachel Scharnberg (Gesang) bewirten sich gegenseitig. Und Peter Schneder als der Mann im Hintergrund.

Wer hat produziert?
Neben den Pimps selber haben noch Teka von Rootdown, Alterego und DJ Zdan Tracks beigesteuert.

Wie kamen Sie auf den Titel des Albums?
Wir wollten ein Signal setzen für die Leute, die nicht wissen, wo sie abends hingehen sollen. Es gibt dort einen Park im Kopf, der ein wirklicher Geheimtipp ist. Da kann man interessante Gestalten treffen, gute Musik hören und auch was trinken. Er ist gefährlich aber auch familienfreundlich (na ja, vielleicht nur für Hardcore Familien…), denn er hat auch einen Zoo. Und einen See, der ganz blau ist, weil er so tief ist. Hier werden übrigens auch unliebsame Besucher versenkt, die im Park schlechte Musik machen. Man muss nicht mal weit gehen, denn der Park ist immer gleich um die Ecke. Man sollte aber auf den Wegen bleiben, wenn man Klaus noch nicht kennt. Insgesamt kennen wir keine Location ob nun in Köln, Berlin oder wo auch immer, die soviel zu bieten hat.
Das Album ist also eine Einladung. Willkommen im Park.

Können Sie die Leser mit einer Anekdote zur Entstehung des Albums oder spezifischer Tracks beglücken?
„Klaus“ entstand im Drogenrausch und erzählt die Geschichte der ersten Begegnung mit Klaus, es ist also ein für die Pimps grundlegender Track, er ist der Anfang der Pimps. Klaus findet den Track auch am Besten. Wer sich den Track anhört, wird allerdings feststellen, dass das keineswegs so nach dem Motto abgelaufen ist „Cool, wir haben uns im Backstage getroffen und mochten unsere Styles und da haben wir gedacht, cool, lass eine Gruppe starten“. Nein das wäre ganz falsch gedacht.
Der Autisti Track ist interessant, weil das erste Mal, dass der Rest der Crew davon hörte, ein Zettel war, der neben Autistis Bett im Parkhaus lag. Da war eine merkwürdige Karte gezeichnet, in der Autisti eine Reise dokumentiert, die er gar nicht gemacht haben kann. Klaus und ich mussten schon lachen, aber der Track ist dann doch fett geworden. Wenn man genau hinhört kann man übrigens im Refrain von Mister Tickler in diesem Kinderchor Rachel Scharnberg entdecken, die nächsten Monat eine Soulplatte veröffentlichen wird. Die Pimps können Zeitreisen.

Welche Tracks liegen Ihnen besonders am Herzen? Warum?
Meista O: Das ist immer stimmungsabhängig. Gerade würde ich gerne Agnes Zoo, Geh dein Weg, ZuZu oder Original hören, weil ich mit Kaffee am Frühstückstisch sitze und diese Lieder eher Morgenlieder sind. Agnes Zoo ist auch eines der wenigen Lieder, in dem wir alle rappen.
Klaus: Ja, weil du halt alles vollschreibst. Atlantis ist mein Morgentrack.
Autisti:…

Wie hoch würden Sie Ihre persönliche Zufriedenheit mit dem Album auf einer Skala von 1 (überhaupt nicht zufrieden) bis 10 (sehr zufrieden) einschätzen?
Meista O: Eine 9. Vor allem bin ich aber froh, dass es endlich draußen ist.
Klaus: Eine kleine 1! Meista O rappt zuviel, das wird aber auf dem nächsten Album anders. Und das wird ne 10.
Autisti: Darf ich das auch in imaginären Zahlen ausdrücken?

Warum sollte der HipHop-Kopf das Album unbedingt gehört haben?
Der HipHop Kopf sollte das Album gehört haben, weil er sich ziemlich vernachlässigt fühlen dürfte und ihm ein bisschen Bewegung gut tut. Er bekommt ja einen eigenen Park in sich drin und das Gratis. Da kann er joggen zum Beispiel oder auch einfach nur die Sonne genießen. Dieser Park hat eine ganz besonders schöne Sonne.
Der HipHop Bauch sollte „Willkommen im Park“ aber auch hören, weil er mal neue Schwingungen gebrauchen kann. Nicht nur Skillgewichse, das ihn überhaupt nicht beachtet. Der Bauch ist wichtig. Deshalb gibt’s auch Live Instrumente. Allerdings nistet sich auch ein Alien in ihm ein. Man kann nicht alles haben
Die HipHop Beine bekommen übrigens sowas wie einen 3000m Hindernislauf. Erst sich bewegen, dann springen, dann bitte hinsetzen und Kopf und Bauch walten lassen.

Wo kann der interessierte Leser ein Snippet hören?
Am besten auf www.myspace.com/pimpsimpark, da kann er auch sonst noch alles Mögliche an Informationen erhalten.

Kommentare:

  1. Hab die im April im Blue Shell in Köln gesehen. Die Platte kenn ich noch nicht, aber live waren die fett!!!

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  2. der hammer... lyroholika sind back!

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