Main Moe - Nightmare on MainStreet (Review)

Main Moe legt nach der kostenlosen Download-EP "Gut, obwohl richtig intelligent" sein mittlerweile zweites Soloalbum namens "Nightmare on MainStreet" vor. Nach einem gelungenen Intro und dem atmosphärischen Titel-Akronym "NOM" verliert sich der Künstler auf unspektakulären Instrumentals von Optimus Prime, Kasi und Negundo jedoch über weite Strecken in Durchschnittlichkeit. So erreicht das Album durch unaufgeregte Flows in Kombination mit den bereits erwähnten Instrumentalen vor allem in der ersten Hälfte unerahnte Längen, die ein konzentriertes Zuhören stark erschweren. Löbliche Ausnahmen stellen das systemkritische "Musikindustrie", das aggressiver vorgetragene "Bordsteinkick", sowie mit kleineren Abstrichen auch die beiden ruhigeren Nummern "Warum ich schreibe" und "Brief vom 7. Februar". Dennoch passiert auf Albumlänge zu wenig Aufregendes, so dass die meisten Tracks an mir vorbeiplätschern ohne wirklich im Gedächtnis hängen zu bleiben. So gelingt es auf "Nightmare on MainStreet" leider nicht, das stellenweise aufblitzende Potential auf Albumlänge umzusetzen. Wertung: 2,5/6

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