Prinz Pi - Neopunk (Review)

Die Evaluation der hautstraffenden Wirkung und der Vergrößerung der primären männlichen Geschlechtsmerkmale sei in dieser kritischen Begutachtung des neuesten Prinz Pi Albums "Neopunk" ausgeklammert. Vielmehr möchte ich mich auf die musikalischen Qualitäten des vorliegenden Werkes, welches bis auf eine Ausnahme von Biztram produziert wurde, beschränken. Waren die ersten beiden Video-Auskopplungen zu "Schädelficken" und "Gib dem Affen Zucker" mit viel gutem Willen noch als gewöhnungsbedürftig zu bezeichnen, ergeben diese beiden Nummern im Albumkontext Sinn und wachsen zu überdurchschnittlichen Titeln heran, die sich nahtlos in das starke Gesamtbild des Albums einfügen. Glanzlichter zu benennen fällt dementsprechend schwer. Besonders erwähnenswert sind jedoch das eröffnende, durch unverhofft eintretende Einsätze charakterisierte "Super Seiajin", das minimalistische "8 Bit Untergrund", die freakige "Nerdhymne", die Live-Abrissbirne "Schlag die Faust" mit einem glänzenden Casper, das druckvolle "Affen an die Macht", die glänzend umgesetzte Zukunftsfantasie "2030" und das anarchistische "Wir bleiben immer anti". Zusammen mit dem kontrovers diskutierten Basstard wird auf "Sieben Sünden" das interessante Konzept umgesetzt, dass auf variierendem Pi-Beat die verschiedenen Todsünden abgehandelt werden. So wird Prinz Pi auch auf "Neopunk" dem ihm vorauseilenden Ruf gerecht, für intelligenten, anspruchsvollen und technisch soliden Sprechgesang zu stehen. Unterstützung erhält er dabei von Casper, Bina, Frauenarzt, Jonarama und Basstard, die sich allesamt prächtig in das Gesamtbild des Albums einfügen, während KIZs DJ Craft für fachlich einwandfreie Schnitte sorgt. Auch wenn Pi und Biztram auf "Neopunk" soundtechnisch einen elektroideren Ansatz wählen als auf den Vorgänger-Produktionen, können Freunde von HipHop mit den eingangs des Absatzes erwähnten Attributen guten Gewissens zugreifen. Wertung: 5/6 PS: Hören Sie Highlights des Albums bei "Herr Merkt Radio" im Web- oder Winamp-Stream! "Neopunk" bestellen

Kommentare:

  1. Habe mich schon gewundert wo die Review bleibt ^^
    Stimme da in allen Punkten voll zu
    Pi und Biztram haben´s drauf

    AntwortenLöschen
  2. Sehr geehrter Herr Merkt,
    sie haben einen verwunderlichen Geschmack.

    AntwortenLöschen
  3. ja, seeeeehr verwunderlich...

    AntwortenLöschen
  4. kann wirklich nicht verstehen,dass das album hier so ne gute wertung kriegt...

    AntwortenLöschen
  5. steckt euch eure kommentare sonstwo hin ihr dummen arschgeburten.
    mr. merkt hat recht & das album ist echt geil

    AntwortenLöschen
  6. aber echt mal, was soll denn bitte an dem album so schlecht sein, dass man es als nicht-hörbar abstempelt?

    AntwortenLöschen
  7. Lieber Anonym,
    sind sie PI?

    AntwortenLöschen
  8. Neopunk ist der Shit. Dass ihr Hirnbrötchen das nicht kapiert und es deshalb scheiße findet, ist ja gewollt und auch gut so...

    AntwortenLöschen
  9. ich hatte bei den vorab tracks ein ähliches gefühl. so wirklich weggehauen haben die mich nicht, aber kontext des albums : Bombe!

    Ich hab noch einen koffer in berlin, der steht am hauptbahnhof am gleis 2! darin ist kein sprengstoff kein nitrroglyzerin nur ein zettel Freiheit Bye Bye

    is mitlerweile mein lieblingssong

    AntwortenLöschen
  10. ich finde dieses Album ist alles andere als gelungen . Aber zum glück hat ja jeder seinen eigend musik geschmack :) ....

    AntwortenLöschen
  11. Sowohl textlich als auch musikalisch hat der gute Prinz hier ein Meisterwerk abgeliefert imo! Kann die negativen Kommentare auch absolut nicht nachvollziehen. Wer negatives schreibt kann imo das Album entweder gar nicht oder nur einmal gehört haben, denn was wahr ist: Das Album braucht eine Weile bis es einen flasht!!!

    Freue mich jedenfalls darauf auch in Zukunft noch von Pi zu hören (Momentan die klare N°1 im Business imo)

    AntwortenLöschen
  12. @Patrick

    das hat rein gar nichts mit Geschmack zu tun.
    Das Album ist sehr gut geworden (bis auf den mMn ungewoehnlich elektrischen Sound, steh' mehr so auf die Donnerwetter Hip-Hop Beats, aber egal) Lyrisch ist das Album super, vielleicht nicht so stark, wie andere Vorgaengerwerke, aber auf jeden Fall gut und Herr Merkt hat schon Recht.

    Aber ausser 2030 bleibt nichts haengen, auch wenn das Album Kontext-maessig viel tiefsinn liefert, besonders Gib dem Affen Zucker ist ein ueberkrasses Teil.

    1 Leben Lang ist mein Lieblingstrack, hat was von Meine Roots oder Mein Leben, viele Lines, in denen ich mich wiederfinde.

    Also das Album ist sehr gut, wenn auch nicht so der Ueberhammer.

    Ob du das hoeren magst oder nicht, ist eine andere Frage, aber das Album ist sehr gut.

    Ausser man kennt nichts anderes ausser Massivedummheit oder Pussido kennt, dann ist das natuerlich unbestreitbar schlecht.

    AntwortenLöschen
  13. Herr Merkt macht uebrigens einen sehr guten Job ;)

    AntwortenLöschen
  14. das album ist der shit läuft bei mir wenn ich aus meinen hochhaus zur beartungsstelle laufe um wieder mal ein wenig zu quatschen

    AntwortenLöschen

Bitte kommentieren Sie die Beiträge mit dem Maße an Respekt gegenüber den Künstlern, das auch Ihnen entgegengebracht werden soll.
Kritik ist durchaus erwünscht, aber nur in einem angemessenen Ton und von konstruktiver Natur.
Sollten Sie sich nicht daran halten, wird die freie Kommentarfunktion demnächst eingestellt und Kommentare sind nur noch nach Registrierung möglich!