Outsourcing: Arvin spricht mit Prezident

Verehrte Leserinnen und Leser, da der geschätzte Prezident dieser Tage ein kostenloses Mixtape warf und ich wie immer unter chronischem Zeitmangel leide, nahm ich das Angebot Arvins, mir ein von ihm geführtes Interview mit Prezident zur Verfügung zu stellen, dankend an. Lesen Sie selbst, was Prezident über sein Mixtape, Gott und die Welt zu sagen hat. Fangen wir mit dem Mixtape an. Der Titel des Mixtapes ist ja an den Titel von Tom Waits Album „Alice“ angelehnt. Wie kamst du drauf, den Titel zu verwenden und was bedeutet das Ganze für dich? Also, zuerst war da der Titelsong, in dem es um Frauen im Allgemeinen geht, um mein Verhältnis zu ihnen und um die Widersprüche innerhalb dieses Verhältnisses, um die Animositäten und die Verachtung und gleichzeitig um die Hingabe. Mit "Alice" ist also keine bestimmte Frau gemeint, obwohl sie einzeln angesprochen wird und ja auch verschiedene Stationen einer Beziehung abgelaufen werden im Song, diese dann aber exemplarisch. Der Name an sich hat keine bestimmte Bedeutung, aber neben Alice im Wunderland und der American McGee-Variante, die ich damals sehr schön fand spielt der Tom-Waits-Song da natürlich auch noch rein, in die Konnotationen, die der Name für mich annimmt Ob Alice nun eine bestimmte Frau ist, wäre meine nächste Frage. Welcher Track ist dein persönlicher Favorit und warum? Mir gefallen bis jetzt Alice, bleib bloß bei Bewusstsein und Nachtclub am besten. Allen voran allerdings Schneeengel. Finde die RAG Anspielung, nachdem ich das Original auf den Roey Maquis II Beat gehört extrem geil. Joah, „Alice“ mag ich auch, das Ding mit Fletcher, weil wir da beide so schön ausrasten, "Schlagschattenoptik" bumst vom Sound her extrem und auf „Schneeengel“ mag ich meine Stimme. Das sind so meine Highlights... Eigentlich hätte auch „Du hattest nie das Zeug dazu“ auf dem „Pro+Contra“-Beat gehört, da sind ja auch einige RAG-Referenzen drin, aber die Hook war dann sehr scheisse und ich wollte keine neue schreiben. Auf Fletcher und Schlagschattenoptik komm ich gleich noch zu sprechen. Vorher, bist du zufrieden mit dem Mixtape als Ganzes? Beim kleinen Katechismus meintest du ja, du hättest das Ganze gegen Ende hin etwas hängen gelassen und wärest deswegen nicht so ganz zufrieden. Ja, das lag ja an dann auch an dem Druck, den ich mir selbst gemacht habe und dem ich dann quasi selber nicht standgehalten habe gegen Ende hin. Bei dem Mixtape habe ich mir ja gar keinen Kopf gemacht. Ich hab keine Zeit mehr, Beats zu bauen und hab bei nem Kollegen all diese bekannten Instrumentals auffer Festplatte gefunden, meinen Stick vollgehauen und dann die nächsten paar Wochen oder Monate die meisten Parts irgendwann nachts und betrunken geschrieben. Ungefähr dass, was Savas mit Bello zu meinen scheint. Nur dass ich im Bellomodus halt trotzdem noch lyrisch besser bin als Restrap, während Savas auch im Albummodus nix zu sagen hat. Du machst mir meine ganzen Einleitungen kaputt. Auf Savas und deine Beats wollte ich auch noch zu sprechen kommen. Verdammt. Naja kommen wir zum werten Herrn Fletcher. Der Gute ist ja der einzige nicht-Wuppertaler auf dem Mixtape. Wie kam es zum Kontakt mit ihm, wer von euch beiden kam auf die Idee des Textes für das Feature und wie hast du es denen bei der Reinigung mit dem Sacko beigebracht? Ich hab Tracks von ihm gehört und in einem öffentlichen Internetforum für gut befunden, sogar sehr gut. Ob das was damit zu tun hat oder nicht, er hat mich dann einige Zeit später über Myspace kontaktiert und mir Beats angeboten. Er und Bojanglez sind ja quasi eine Person, so wie Vater, Sohn und Heiliger Geist im Christentum. Ich war am Anfang n bissl skeptisch, weil der Style von ihm und von Bojanglez net zu mir zu passen schien, auch wenn ich ihn für sich von Anfang an genial fand - Bobby (also das Bobbanglez-Mischwesen) ist für mich definitiv der interessanteste Rapper (also Rapwesen) zur Zeit - aber irgendwie gibt es immer Schnittstellen. Und was zusammen machen wollten wir schon ewig. Ich hab ihm dann fürs Mixtape gefragt und gleich den Cypress-Hill-Beat geschickt und er kam dann mit ner ganz witzigen Punchline-Psycho-Strophe an, die ich dann ein bisschen metaphysisch ergründen wollte in meinem Part. Weil ich ja keine Punchlines rappe. Dann hamwa vor Endrus Record-Release-Party blitzschnell recordert, ich ausgerastet, er nich so, Bobby unzufrieden, n bissl zu Recht, muss ich im Nachhinein zugeben und Sonntag, also ein paar Stunden, bevor das Ding online ging, hatte ich dann anderthalb neue und unfassbar gute Strophen, die die Wartezeit entschuldigt haben. Der Ausraster mit den Tennissocken ist echt Gold wert. In der Reinigung hab ich jetzt Hausverbot, ich bring meine blutbefleckten Schützen wieder zu Mutter. Die versteht mich. Um auf einen weiteren Track zu sprechen zu kommen. „Zu Jim inne Wanne“. Ich habe mich gefragt was es mit Jims Badewanne auf sich hat und habe dann mal über Jim Morrision im Internet etwas rumgelesen. Für alle, die zu faul zum nachforschen sind, was hat es mit der Wanne auf sich? Jim Morrison ist zugedrogt (glaub ich) mit 28 in seiner Badewanne ertrunken und daher ist "Zu Jim in die Wanne steigen" das eine unfassbar gute Metapher für Selbstmord. Letzte Frage zum Mixtape. Falls mir nicht noch mehr einfallen im Laufe des Interviews. Auf Schalgschattenoptik fragst du, ob andere Künstler ihre eigene Mucke kaufen würden. Ich geh mal schwer davon aus, dass du, da du dich relativ überzeugend als bester deutscher Rapper bezeichnest, deine Mucke kaufen würdest. Deswegen erübrigt sich die Frage. Aber was mich interessiert, was hast du dir so in den letzten Monaten an CDs gekauft? Peter Fox - Stadtaffe Südberlin Maskulin - Südberlin Maskulin Lil Wayne - Tha Carter II Raekwon - Only Built 4 Cuban Linx Undernaut Clikk - Doppelt Fokussiert Prodigy - H.N.I.C. dürften alle gewesen sein in den letzten paar Monaten. Hat sich der Kauf gelohnt? So gesehen, dass ich se auch hätte laden können, nicht. Prodigy war dann doch langweilig nach zwei Tagen, Südberlin ist schon ganz geil, Peter Fox ist nur beeindruckend produziert, Carter II find ich viel weniger spannend als Carter III, da sind viel zu viele Tracks drauf, die alle viel zu ähnlich klingen, und Wu-Tang-Klassiker nachkaufen ist nie verkehrt. Und UNC ist ja die Crew vom Implode und das Album sone Werkschau der letzten paar Jahre und dementsprechend schwankend. Sind aber nen paar Bretter drauf. Eine Frage zum Mixtape hätte ich noch. Die hätte ich fast vergessen. Wie kam es zu dem Video zu „bleib bloß bei Bewusstsein“ und warum ausgerechnet zu dem Track? Und wenn wir schon dabei sind, beschreib doch mal den Dreh. Ich wollte schon länger ma n Video drehen und klar war, dass es dann etwas Besonderes hätte sein müssen und kein Standardposervideo. Wobei ich gar nix gegen Poservideos hätte, sowas wie "Fix Up Look Sharp" von Dizzy Rascal hatte ich ma zwischendurch für "Terpentinmucke" oder "Rotz + Wasser" im Hinterkopf, aber das ist alles nie in die Gänge gekommen. Meine Idee zu "Lieber Gott, schlag mich tot", die ja eine Art Extendend Hollywood-Version von "Bleib bloß bei Bewusstsein" gewesen wäre, hätte ich nie so gut hinbekommen, wie sie hätte sein müssen und dann ja für viel Geld an Kanye West verkauft, der sie dann für „Flashing Lights“ leicht abgewandelt hat. Prinzipiell bin ich ja, wie man ja auch an meinen Artworks erkennen kann, gegen großen Aufwand und, denke ich, ganz gut darin, simple Ideen so umzusetzen, dass die so aussehen, wie sie aussehen sollen. Also gut darin, Nichtskönnen gekonnt zu überspielen. Von Tobi, den ich schon was länger übers Internet kenne, hatte ich dann gehört, dass der vorhatte, ein Video zu "In Wohlgefallen" zu drehen und wollte dann natürlich lieber was Neues haben anstatt der ollen Kamellen. Irgendwann kam mir dann die Idee mit der immobilen Kamera und sie erschien mir als einfach umzusetzen, war sie dann auch. Hab das dann mit Tobi durchgesprochen, der hat die Merle aus Hamburg aufgetrieben und dann haben wir uns bei ihm getroffen und das Video in ca. drei Stunden abgedreht. Ich bin auch ganz zufrieden mit dem Resultat, auch wenn es Sachen gibt, die wir im Nachhinein anders hätten machen sollen. Am Kunstblut beispielsweise haben wir relativ lange rumgepanscht und nun, bei den endgültigen Farbeinstellungen erkennt man gar nix mehr davon. Auf Fotos vom Dreh sieht man dann seltsamerweise, wie vollgeblutet ich da eigentlich bin und aussehen sollte... Wo wir gerade bei dem Besonderen sind, lass ich mir nen erzwungenen Übergang einfallen, um zu meiner nächsten Frage zu kommen. Während sich die meisten Rapper ja was auf ihre zehnsilbigen Reime einbilden, reimst du nur so weit, wie es der Flow verlangt. Was hältst du davon, dass sich zurzeit so ziemlich jeder Dorftrottel an Kollegahmäßigen Texten versucht und allgemein von der, von vielen gepredigten, Wichtigkeit der Reime bei Raptexten? Reime an sich sind wurscht. Ich find auch, seit Dendemann ist das Thema irgendwie abgehakt, der hatte ja schon vor zehn Jahren Drei- bis Fünfsilber am laufenden Band, ohne dass diese irgendwie erzwungen wirkten. Und wenns scheisse klingt, klingts halt scheisse. Der frühe Savas hat mit seinen Billoreimen wien Gott gerappt und ist dann technisch versiert den Bach runtergegangen, genauso Sido, der war mit seinen Plattenbau-grau-MV-Nullkombos und seinem schusseligen Off-Beat-Flow auch zehnfach fresher als er heute ist. In der Regel haben aber Leute, die besonders Wert auf Doppelreime legen, aber auch allgemein keinen Plan von Raptechnik. Wer Kollegah als technisch krassen Rapper einstuft, hat einfach von nix Ahnung außer Silbenzählen, Ende. Im letzten Interview habe ich dich ja gefragt was du von der deutschen Rap Szene hältst. Um auf was Aktuelles einzugehen, was hältst du davon, dass in letzter Zeit so viele Labels die Pforten schließen? Labels sind sowohl immer weniger nötig als auch immer weniger möglich. Das ist erstma weder gut noch schlecht und Postkutschen und Zahnarztbohrern, die mit Pedalen bedient werden, trauert ja schließlich auch keiner hinterher. Wenn ich nix mehr hab, was ich verkaufen kann, weil sich die Musik auch außerhalb der Läden verbreitet, dann muss ich den Laden dichtmachen, das ist halt einfach so. Gleichzeitig ist dieser Wandel aber mittelfristig sehr problematisch, weil diese "Szene" auch als Kulturbetrieb noch sehr stark auf kommerzielle Kanäle eingestellt ist und für diese noch kein Ersatz vorhanden ist. Ich bin der Meinung, dass die sogenannte "Szene" hierzulande ziemlich am Ende ist. Trotz allen Potentials, dass sich immer wieder zeigt bei Leuten wie Bobby, Absztrakkt, Rynerr, Marsimoto usw. Bukowski hat mal, in einem Interview, auf die Frage, wie er sich selbst als Schriftsteller sehe, als was er sich bezeichne, geantwortet: „Well, ich würde mich auf jeden Fall als eine merkwürdige Type bezeichnen, als eine seltsame Kreatur, die plötzlich auftaucht und eigenartige Töne von sich gibt, wie man sie bis dahin eigentlich noch nicht so gehört hat. Ich glaube ich habe so ein bisschen was, was die meisten Schriftsteller einfach nicht haben. Ich bin eine störende Missbildung.“ Was hältst du a) von Bukowskis Antwort - du befasst dich ja relativ intensiv mit ihm und seinen Büchern - und b) was hättest du auf die Frage geantwortet. Hat ein Bobby, ein Absztrakkt, ein Rynerr oder ein Marsimoto sowas auch? Marsimoto noch am wenigsten, der lebt für mich hauptsächlich von diesen unfassbar guten Beats, aber Absztrakkt und Bobby und Rynerr haben definitiv alle was komplett Eigenes. Alleine mit was für einer geil-asozialen Hooliganstimme Absztrakkt „Ich bin sehr sensibel!“ schlecht gedoppelt über JMT-Beats grölt ist mit niemand anderem zu vergleichen. Bei Bobby merkt man gleich nach den ersten zwei Zeilen von der EP, dass der Typ ein Unikat ist. Ich meine, der rappt, ohne dass es gewollt auf irgendein blöd-billiges Pro-Homo-Statement abgezielt klingt, extrem lustigen Scheiss über Sex mit Carsten Spengemann. Oder führt diese ganze Schwanzvergleicherei ad absurdum, um dann im nächsten Track den romantisch angehauchten Frauenmörder zu geben. Ich warte auf jeden Fall sehnsüchtigst aufs Album. Zu Bukowski: Die Antwort find ich ganz gut, hätte auch von mir sein können. Um noch auf einen anderen Autor zu sprechen zu kommen, mit dem du dich, wenn auch weniger intensiv, beschäftigt hast. Chuck Palahniuk. Er antwortete in einem Interview, dass ich letzte Woche irgendwo gelesen hatte, auf die Frage, ob es schwer sei, Figuren anhand von Monologen zu charakterisieren, seine Figuren seien davon geprägt wie sie die Welt beschreiben. Wenn man die Welt beschreibe, beschreibe man vor allem sich selbst. Beschreib mal deine Welt, oder das was man so nennen kann. Ui, sowas haben die mich schon bei Ghettoblaster gefragt, viel zu umfassend, die Frage. Ne Welt ist ja immer gleich ziemlich groß, da hört man ja nicht mehr auf mit beschreiben. Schade drum. Der letzte Autor auf den ich dich ansprechen wollte ist Kafka. Kafka hat manchmal laut gelacht, als er aus Prozess vorgelesen hat. Was hältst du für die witzigste Stelle im Buch? Kann ich jetzt so spontan nicht sagen, ist schon ein paar Jahre, dass ich das gelesen hab... Ist ja auch schwer bei Kafka, der ist zwar schon sehr komisch zwischendurch, aber nicht auf so ne Witzigste-Stelle-Ever-Art-und-Weise. Mich würde aber interessieren, an welcher Stelle er lachen musste. [Anmerkung: „Kafkas Freund Max Brod berichtet, wie dieser beim Vorlesen des ersten Kapitels des Romans "Der Prozess" so schallend gelacht hat, dass er die Lesung immer wieder unterbrechen musste.“] Da bin ich überfragt. Hatte nur mal gelesen, dass er halt bei manchen Stellen lachen musste. Sollen recht viele gewesen sein. Um nochmal zurück zum Thema Rap zu kommen. Was hat Viktor so den lieben langen Tag gemacht, bevor er EMP und dann Prezident wurde? Und noch anbei, wie würdest du den heutigen Abend verbringen, wäre das mit Rap nie gewesen. Jung gewesen und mit leuchtenden Augen Verstecken und Fußball gespielt auf dem Abenteuerspielplatz. Comics gemalt, Computerspiele gespielt. So Kram halt. Und irgendwann dann viel sinnlos in der Gegend rumgehangen und gekifft und mich mit Sangria betrunken. Was man halt so macht, wenn man jung ist. Wobei, zu der Zeit hab ich ja schon gerappt oder grade damit angefangen, das ging ja Hand in Hand quasi. Vielleicht hätte ich dann schon mein Studium fertig. Oder ich würde stattdessen Prosa schreiben und wäre bereits reich wie ein Nazi. Wäre beides schön. Scheißrap. Haste noch Lust auf so ein assoziier Spielchen, ansonsten gehen mir langsam die Fragen aus. Könn wa machen Bukowski Prezident: "Wie MPC-Betriebssysteme gleich und immer neu." Frauen. Prezident: Alles! Fight Club Find ich gut, weil Tyler den gut findet. Gott. Gott gleichen kann einem schon zu Kopf steigen. Hitler. War Vegetarier und gegen Alkohol. Sieht man ja, wohin das führt. Arvin. Bück dich, Fee, Wunsch ist Wunsch. Haha. Dann noch abschließend, was hast du so für die nächsten Monate an Releases geplant? Kommt irgendwann nochmal ein Album? Irgendwas kommt bestimmt irgendwann. Ich kündige ja nix mehr an, ich lad einfach hoch und gut is. Noch irgendwelche letzten Worte, die möglicherweise die Welt zu einem besseren Ort machen könnten? Ja, schön das Kamikaze-Album hörn, wenns fertig ist. Dieses Interview wurde geführt von: Arvin (www.myspace.com/arvin1992) "Prezident - Alice" downloaden

Kommentare:

  1. Danke fürs reinstellen :)

    Gruß Arvin.

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  2. der track ist ja herrlich!
    morgen wird der prezident recherchiert.


    ABER jim morrison ist mit 27 jahren gestorben. das wäre herrn merkt sicher nicht passiert...

    der club27 ist ja ein weithin bekanntes phänomen unter guten musikern.

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  3. richtig cooles interview! respeckt!
    ist sowohl für jemanden interessant der seine musik kennt (denk ich mal :D ), als auch für jemanden der ihn nicht kennt... also bei mir hats definitiv interesse geweckt und ich werd wenn ich zuhause bin gleich mal seine myscheiss seite checken :)
    auch wenn ihm bei hitler als negatives vegetarismus einfällt :D

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  4. Dieser Weggang vom Silbenzählen scheint ja fast schon ein Konsens in der Hip-Hop-Szene zu sein seit dem die RBA Leute auf dem Gebiet alles in den Schatten stellen was davor als höchstes Technikniveau durchging.

    Und ich muss widersprechen, Dendemann hat nie Reime auf Kollegah-Level fabriziert. Was jetzt nicht heißen soll, dass ich Kollegah dafür feier.

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  5. doch. schon auf der sport-ep. und später auch. hör dir "bombe" an.

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  6. ich mag den kerl.das video ist aber eher low.der track ohne ist stärker

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  7. Also erstmal @splidtter:
    Es geht hier nicht nur darum dass Dendemann so viele Silben wie Kollegah hatte (Hatte er, hatte er oft), sondern dass es bei ihm nicht gezwungen klingt. Und das tut es bei Kollegah sehr sehr oft. Bist du in der RBA? (Nur so :D )

    Ansonsten: Sehr cooles Interview, wie erwartet. Prezident ist der Shit.

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  8. Nein, bin ich nicht. Vielleicht ueberschaetze ich auch Kollegah hier ein bisschen. Ich kenne zumindest die Eins Zwo Sachen sehr gut und da bringt Dende mMn n-fach Reime nicht in der Haeufigkeit wie ich das schon bei Kollegah gehoert habe.

    Es stimmt vielleicht dass es bei Dende ungezwungener klang, aber den roten Faden hat auch er nicht selten liegen gelassen wenns den Reim verbessert hat ;).

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