Inzoe - Inztinktiv (Review)

Remscheids Junge Inzoe schickt sich nach "Rapmusik" mit seinem zweiten Solo-Album "Inztinktiv" dazu an, die Sympathien aufgeschlossener HipHop-Köpfe zu gewinnen. Bewaffnet mit einer gesunden Mischung aus kernigen Battlerap-Massakern ("Battlemonster" mit Gregpipe; "Gib ihm" mit Ladman), ehrlichem Business-Talk ("Realtalk" mit Sinuhe; "5 Minuten Ruhm" mit Loko), Storytelling ("Geschichten, die das Leben schreibt") und der nötigen Portion Selbstironie ("Der Pleiteste"; "Inzoe liebt dich") stehen die Zeichen gut. Dabei besticht Inzoe mit gehaltvollen Texten und verfügt mit seiner rauen Stimme über ein unverkennbares Markenzeichen, welches einen hohen Wiedererkennungswert garantiert. Auch auf Produzentenseite sind mit Produktionen von Drum Kid, Goldfinga, Toni Rocksta, Dirrty Dwarf, Solid und SedRok keine größeren Ausfälle zu verzeichnen, wobei auch kritisch angemerkt werden sollte, dass sich keine der Produktionen in punkto Innovationsreichtum besonders hervortut. Nichtsdestotrotz handelt es sich bei "Inztinktiv" um traditionellen, bodenständigen Hip Hop für jene Köpfe, die Wert auf anspruchsvolle Texte legen. Wertung: 4/6 Entdecken Sie Inzoe bei "Herr Merkt Radio" im 18-stündigen Web- und Winamp-Stream.

1 Kommentar:

  1. Also ich finde grade die Beats hervorragend! Lange nicht mehr so was druckvolles auf einem "Untergrund-Album" gehört! Das ganze Album ist generell fett! ;-)

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