Der Nächste, der bläst: Sprachtot

Verehrte Leserinnen und Leser, seit meinem letzten Beitrag in der Rubrik "Der Nächste, der bläst" ist viel Zeit ins Land gezogen. Zeit, die ich nutzte, um mir Gedanken über die Zukunft dieser Rubrik zu machen. Das Ergebnis meiner Überlegungen ist, dass in Zukunft jeweils ein Künstler ausführlicher vorgestellt wird. Ich hoffe, dass diese Neuerung auch in Ihrem Sinne ist. Der erste Künstler, den ich Ihnen näher bringen möchte, ist der umtriebige Mannheimer "Sprachtot", dessen Karriere bis dato hauptsächlich durch Fragezeichen geprägt wurde. "Warum nur ein Tape?", "Warum nur ein Mixtape?", "Warum nur Promo?" und "Warum noch ein Mixtape?" lauten die Titel seiner einschlägigen Werke. Hinzu gesellen sich das Debüt "68 Richtzahlen" und das gnadenlos unterschätzte Kollabo-Street-Album "Alles negertiv" inklusive Überhit "Dein Manager" mit dem großartigen Megaloh. 2007 überraschte Sprachtot mit Gastbeiträgen auf den ersguterjunge-Veröffentlichungen von Chakuza und D-Bo, die über Kontakte zu ersterem zustande kamen. Zudem gingen Sprachtot und sein ehemaliges Label "Unterdrukk" getrennte Wege, so dass Sprachtot den Status eines freien Agenten einnimmt. So romantisch verklärt sich dieser Status auch anhören mag, bedeutet er rein faktisch, dass Sprachtot seine regelmäßigen Aufnahmemöglichkeiten verlor. So kam eine Anfrage der Chemnitzer DJ Ron & DJ Shusta, gemeinsam ein Mixtape aufnehmen zu wollen sicherlich gelegen. Man stürzte sich in die Arbeit und am 29.02.2008 wird HipHop-Deutschland das Ergebnis "Gottes blutiger Pfad" inklusive einem Gastbeitrag von Tefla begutachten können. Neben dem bereits erwähnten Mixtape mit den Jungs von Phlatline hat Sprachtot für 2008 Kollabo-Alben mit Megaloh und RAF und eine weiteres Mixtape mit den BeatGees in der Pipeline. Die Weichen für ein erfolgreiches Jahr hat der Mannheimer mit ehrlichen Raps gelegt, es liegt an Ihnen, dieses Talent zu unterstützen. Sprachtot @ MySpace

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