Herr Merkt hilft: HipHop und Homosexualität

Oberflächlich betrachtet vertragen sich HipHop und Homosexualität nicht. Zu viele Rapper (u.a. Kool Savas, Bushido,...) benutzen die Begriffe "schwul" oder "Schwuchtel" als Verbalinjurien mit stark negativer Konnotation, was einige Homosexuelle abschrecken dürfte. Dabei birgt vor allem HipHop Berliner Machart durch häufige Ankündigungen analer Penetrationen (z.B. sidos "Arschficksong") ein großes Potential, bei eben jener Zielgruppe anzukommen. So wäre es sicherlich eine Überlegung Wert, in Zeiten sinkender Plattenverkäufe auf homophobe Verbalinjurien zu verzichten, um sich neue Käuferschichten zu erschließen. Die deutsche Rap-Industrie wird mir für diesen Ratschlag dankbar sein.

Kommentare:

  1. sehr weltfremder vorschlag. ich glaube kaum, dass jemand auf einmal schwulenfreundliche lieder aufnehmen wird, nur um seine plattenverkäufe anzukurbeln, vor allem deutschrapper.

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  2. also ich würde das direkt probieren. danke für den vorschlag! :)
    no no homo!

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