"Herzilein": Skandal um verschollene Textpassage

Wie mir zuverlässige Quellen zuspielten, wurde soeben eine bis dato unveröffentlichte Text-Passage aus dem Skandal-Lied "Herzilein" entdeckt. Das Musikstück handelt von einer Partnerschaft, die aufgrund des übermäßigen Alkoholkonsums und der daraus resultierenden Vernachlässigung partnerschaftlicher Pflichten zu scheitern droht. Dabei verherrlicht das Musikstück den herrschenden Zustand ohne den Scheinwerfer auf die negativen Konsequenzen des Verhaltens der Protagonisten zu werfen. Die unveröffentlichten Textzeilen wurden nicht ohne Grund aufgrund ihrer Brisanz ersatzlos gestrichen. Herr Merkt wäre nicht Herr Merkt, wenn er Ihnen die verschollen geglaubten Textpassagen vorenthalten würde. "Der Gärtner hatte geschlossen schon ein Weilchen/ trotzdem verpass' ich dir gerne ein Veilchen! Das hat der Wein gemacht!" Eine dramatische Eskalation, die nur zu gut die Fokussierung der Volksmusik-Szene auf Gewalt und Alkohol widerspiegelt.

Kommentare:

  1. Nun, sehr geehrter Herr Merkt.
    Ich musste mit bedauern feststellen, dass meine primären audio-Organe in dem von ihnen veröffentlichten Videomaterial keine Stelle entdeckten, welche sie mir zuvor versprochen hatten. Das fand ich nicht so erregend.
    Möglicherweise war der Wein schuld - da möchte ich mich nicht festlegen.

    Hochachtungsvoll

    Bundesaußenschrubberin Knuthilde Fruchtzwerg.

    P.S.: Rosen sind Rot und Veilchen sind Blau - drum geh ich jetzt wieder aufn Bau.

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  2. Natürlich ist die besagte Textpassage nicht in dem offiziellen Musikvideo zum Hit zu hören.

    Vielmehr wurde mir diese Stelle von vertrauenswürdigen Quellen zugespielt.

    Ich hoffe, dieses Missverständnis Ihrerseits geklärt zu haben.

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  3. Ich bedanke mich ganz herzlich für die Aufklärung ihrerseits und bin natürlich sichtlich empört über die öffentliche Verherrlichung von Alkohol in der deutschen Volksmusik.
    Ich danke ihnen dafür, dass sie mich aufgeklärt haben und werde mich nun endgültig von dieser Musikrichtung distanzieren.

    Hochachtungsvoll

    Bundesaußenschrubberin Knuthilde Fruchtzwerg.

    P.S.: Ich werde meinen 12 und 15 jährigen Söhnen von nun an verbieten und ihnen die von ihnen so angepriesenen Deutschen Interpreten wie z.B. den Herrn Olli Banjo nahelegen. Möglicherweise wird das ihr selbstwertgefühl und ihre Sozialkompetenz stärken.

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